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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Eliud Kipchoge und Mary Keitany Marathonläufer des Jahres
 
 
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11.11.2017  

 
 

Mary Keitany mit ihrer Familie bei der Gala in Athen

 
Eliud Kipchoge und Mary Keitany Marathonläufer des Jahres
 

Eliud Kipchoge und Mary Keitany sind die Marathonläufer des Jahres. Die beiden Kenianer wurden am Freitagabend bei einer Gala in Athen mit dem „AIMS Best Marathon Runner“-Preis ausgezeichnet. Die Gewinner wurden in einer Abstimmung unter gut 400 internationalen Laufveranstaltern ermittelt, die zu AIMS gehören. Die Athener Gala wurde vom internationalen Marathon- und Straßenlauf-Verband AIMS gemeinsam mit dem griechischen Leichtathletik-Verband SEGAS organisiert und live im staatlichen griechischen Fernsehen übertragen. Am Sonntag veranstaltet SEGAS den Athen-Marathon mit einem Rekordfeld von 18.500 Läufern.
 
Bereits zum dritten Mal in Folge wurde Eliud Kipchoge als „AIMS Best Marathon Runner“ ausgezeichnet. In den vergangenen zwölf Monaten hatte der Kenianer erneut seine Extraklasse bewiesen. Im September gewann er den Berlin-Marathon mit einer Jahresweltbestzeit von 2:03:32 Stunden. Zuvor hatte er Anfang Mai bei einem nicht regelkonformen Rennen auf dem Formel-1-Kurs von Monza die Traum-Barriere von 2:00 Stunden angegriffen. Sensationell blieb er dabei nur 25 Sekunden über dieser Schallmauer.
 
„Es ist eine große Ehre für mich, zum dritten Mal den AIMS Best Marathon Runner-Preis zu erhalten“, sagte Eliud Kipchoge, der aus persönlichen Gründen jedoch nicht in Athen anwesend sein konnte. „Ich war vor zwei Jahren bei der Gala in Athen, und das war eine wunderbare Erfahrung.“
 
Mary Keitany wurde zum ersten Mal zur Marathonläuferin des Jahres. Sie hatte vor einem Jahr zum dritten Mal in Folge den New York-Marathon gewonnen und triumphierte dann im April beim London-Marathon mit einem Afrikarekord von 2:17:01 Stunden. Diese Zeit ist zugleich ein Weltrekord für reine Frauen-Marathonrennen. „Ich hatte schon 2014 gesagt, dass ich glaube, dass der Weltrekord für reine Frauen-Rennen zu erreichen ist. Das habe ich geschafft“, sagte Mary Keitany. Bezogen auf die Weltrekordzeit von Paula Radcliffe (2:15:25 Stunden) hielt sich die Kenianerin zurück: „Ich denke, ich werde versuchen, mich weiter zu verbessern und unter 2:17 zu laufen. Ich weiß nicht, ob 2:15 zu erreichen ist.“
 
Mit dem „AIMS Lifetime Achievement Award“ wurde in Athen Rosa Mota ausgezeichnet. Die Portugiesin war 1987 Marathon-Weltmeisterin und gewann ein Jahr später auch beim olympischen Marathon Gold. In Athen hatte sie 1982 den ersten ihrer drei EM-Titel im Marathon gewonnen. Während der Kapstadt-Marathon mit dem „AIMS Green Award“ ausgezeichnet wurde, erhielt der Medellin-Marathon den „Social Award“.
 
Der stellvertretende Sportminister Griechenlands, Giorgos Vassiliadis, erklärte während der Gala, die im staatlichen griechischen Fernsehen 90 Minuten lang live übertragen wurde: „Während der letzten Jahre hat sich der Athen-Marathon zu einer der wichtigsten Sportveranstaltungen Griechenlands entwickelt. Er steht für die Legende und die Historie und findet heute weltweite Beachtung. Athen ist die Heimat des Marathons.“ 



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Autor und Copyright: Babis Zannias für Laufen-in-Koeln
Foto: SEGAS-AMA

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