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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich
 
 
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03.08.2018  

 
 

Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich

 
Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen im Rhein, weil sie die Gefahren unterschätzen!
 

Die Kölnerinnen und Kölner dürfen sich auch an diesem Wochenende auf viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen freuen. Wer nasse Abkühlung sucht, hat in Köln die Wahl zwischen etlichen Freibädern, Badeseen und dem Rhein.
 
Die Stadt Köln warnt jedoch eindringlich vor den Gefahren des Schwimmens im Rhein. Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen im Rhein, weil sie die Gefahren unterschätzen. Bei
   
 
   
gefährlichen Strö­mungen wirkt der Sog so stark, dass er selbst geübte Schwimmerinnen und Schwimmer bis auf den Grund zieht. Diese Strömungen sind unbere­chenbar und meist nicht zu erkennen.
 
Wellen von großen Schiffen können arglos im Wasser stehende Menschen umwerfen und in die gefährliche Strömung treiben. „Ebbe und Flut" innerhalb weniger Minuten: Strom­aufwärts fahrende Schiffe saugen das Wasser vor ihnen an. In Ufernähe sinkt dann der Wasserpegel. Badende lassen sich durch die kurzfristige „Ebbe" dazu verleiten, weiter ins Wasser zu gehen. Sobald jedoch das Schiff vorbeigefahren ist, kommt die „Flut" mit unerwarteter Kraft und reißt selbst Erwachsene in die Hauptströ­mung.
 
Folgen von Rheinunfällen sind Knochenbrüche, Unter­kühlung, Herz-Kreislauf-Störungen und im schlimmsten Fall Ertrinken.
 
 
Verhaltenstipps für den Notfall:

Mit der Strömung schwimmen
Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer ist das Ankämpfen gegen die Strömung aussichtslos. Schwimmen Sie mit der Strömung ans Ufer und machen Sie durch lautes Rufen auf sich aufmerksam. Das ist Ihre einzige Überlebenschance.

Bleiben Sie am Ufer
Springen Sie nicht selbst in den Rhein. Schon oft mussten Menschen nach einem Rettungsversuch selbst aus dem Fluss gezogen werden. Leider haben einige von ihnen ihren Mut mit dem Leben bezahlt.

Notruf 112 wählen
Melden Sie der Feuerwehr den Notfall unter der Rufnummer 112.

Wo ist der Notfallort?
Beachten Sie die Rheinstromkilometer-Tafeln. Nennen Sie Straße mit Hausnummer in der Nähe oder bekannte Örtlichkeiten, zum Beispiel Brücken, Häfen, markante Bauwerke.

Was ist passiert?
Warten Sie auf weitere Fragen und Anweisungen.

Rettungsring zuwerfen
Wenn Sie in der Nähe einen Rettungsring sehen, versuchen Sie, diesen der Person im Rhein zuzuwerfen. Begeben Sie sich dabei oder beim Versuch, die Person zu retten, keinesfalls selbst in Gefahr.

Person im Blick behalten
Bleiben Sie nach Möglichkeit in der Nähe der Person im Rhein und lassen Sie diese nicht aus den Augen. Vielleicht kann sie sich festhalten oder sich sogar selbst retten. Rufen Sie nochmals den Notruf 112 und schildern Sie der Feuerwehr Ihre Beobachtungen.
 
Ist es nicht möglich der Person zu folgen, warten Sie an der Stelle auf das Eintreffen der Einsatzkräfte, wo Sie das erste Mal die Feuerwehr alarmiert haben. Ihre Angaben sind lebenswichtig und beschleunigen den Rettungseinsatz.

Auf ihrer Internetseite gibt die Stadt Köln Verhaltenstipps für den Notfall. Die Informationen können neben Deutsch auch in Englisch, Französisch und Arabisch abgerufen werden.
 
    Alle Informationen in einem Flyer




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Autor und Copyright: Sabine Wotzlaw, Information der Stadt Köln
Foto: Detlev Ackermann, Grafik: DLRG, Foto: Stadt Köln

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