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Deadly Dozen Köln 2026: Wenn Laufen auf funktionelle Härte trifft  Am 23. Mai 2026 wird Köln zur Bühne eines Wettkampfs, der die klassische Laufidee konsequent erweitert. Austragungsort ist ein Leichtathletikstadion: Gelaufen wird auf der 400-Meter-Bahn des TuS Köln rrh. - ein Setting, das Präzision, Tempo und Wettkampfatmosphäre garantiert. Die nackte Laufdistanz von 4.800 Metern würden viele Läufer mühelos bewältigen. Doch wer zwischen diesen Kilometern zwölf fordernde Workouts absolvieren muss, merkt schnell, dass dieser Wettkampf nach ganz eigenen Regeln funktioniert. Beim Deadly Dozen Köln verschmelzen Tempohärte, Kraftausdauer und mentale Stabilität zu einem Format, das deutlich mehr verlangt als schnelle Beine. Austragungsort ist die Domstadt ? ein urbanes Umfeld, das wie gemacht ist für dieses kompromisslose Race.  Das Format: 12 Runden, 12 Workouts, volle Belastung  Das Konzept ist ebenso simpel wie gnadenlos: zwölfmal 400 Meter auf der Bahn, dazwischen zwölf funktionelle Übungen. Jede Runde endet nicht mit Erholung, sondern mit einem sogenannten Labour - einem Workout, das den gesamten Körper fordert. Der Puls bleibt hoch, die Muskulatur arbeitet permanent, Pausen sind kaum mehr als ein kurzes Durchatmen.  Die 12 Workouts: Ganzkörperbelastung unter Vorermüdung  Das Herzstück des Deadly Dozen sind die zwölf funktionellen Workouts, die jeweils nach jeder 400-Meter-Runde absolviert werden müssen. Sie sind so konzipiert, dass sie große Muskelgruppen beanspruchen, die Laufökonomie gezielt stören und Athleten zwingen, auch unter Ermüdung sauber und kontrolliert zu arbeiten. Die genaue Ausgestaltung kann je nach Veranstaltung leicht variieren, das Belastungsprofil folgt jedoch einem klaren Muster.  Typischerweise erwarten die Teilnehmer folgende Übungen:  Â
Ein Wettkampf jenseits klassischer Kategorien  Der Deadly Dozen richtet sich an Läufer, die mehr wollen als eine Zeit auf der Bahn, ebenso wie an funktionell Trainierte, die ihre Ausdauer unter Wettkampfbedingungen testen möchten. Gestartet werden kann nicht nur solo, sondern auch im 2er- oder 4er-Team. In den Teamformaten teilen sich die Athleten die Belastung aus Laufabschnitten und Workouts, was das Rennen taktischer, aber nicht weniger intensiv macht.  Formate wie der Deadly Dozen treffen den Nerv der Zeit. Sie spiegeln einen Trainingstrend wider, der Laufen nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil ganzheitlicher Leistungsfähigkeit. Für viele Teilnehmer ist das Rennen eine Standortbestimmung: Wie stabil bleibt die Technik unter Vorermüdung? Wie schnell erholt sich der Körper zwischen Belastungsspitzen? Und wie stark ist der Kopf, wenn die Beine eigentlich auf Widerstand schalten?  Â
__________________________________ Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln |