Laufen.NRW (Köln)
Das überregionale Online-Magazin im Rheinland
Über 6.500 Beiträge zu allen Themen rund um den Laufsport

DRUCK-VERSION 20.12.2008

 

 
 

Die Elite-Felder des Generali Berliner Halbmarathon 2026
 
Laufen-in-Koeln >> Laufveranstaltungen >> Berliner Halbmarathon >> Artikel

12.02.2026 

 

Start der Läufer
  
Die Elite-Felder des Generali Berliner Halbmarathon 2026
 
Der Generali Berliner Halbmarathon feiert am 29. März 2026 sein 45-jähriges Jubiläum.
 
SCC EVENTS als Organisator würdigt eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die parallel zur Entwicklung Berlins zur deutschen Hauptstadt gewachsen ist und setzt zugleich klare Akzente für die Zukunft. Neben den zahlreichen Sportlerinnen und Sportler aus über 100 Nationen wird auch die nationale sowie internationale Elite in Berlin vertreten sein.
 
Amanal Petros
 
Männer-Eliterennen: Amanal Petros mit Siegchancen
 
Beim Rennen der Männer steht ein deutscher Läufer im Mittelpunkt: Amanal Petros (Hannover 96) kehrt zum Generali Berliner Halbmarathon zurück. Vor einem Jahr brach er am Brandenburger Tor seinen eigenen nationalen Rekord und lief mit 59:31 Minuten als erster Deutscher unter einer Stunde. Damit belegte er einen sehr starken dritten Platz. Geht dieses Mal vielleicht sogar noch mehr? Der 30-Jährige ist mit seiner Bestzeit der schnellste Athlet auf der derzeitigen Startliste und will versuchen, den Lauf für sich zu entscheiden. Der letzte deutsche Sieg im Männer-Rennen datiert aus dem Jahr 1993: Damals gewann der Leipziger Carsten Eich.
 
"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Amanal Petros ein deutscher Läufer am Start steht, der das Potenzial besitzt, ganz vorne mitzumischen und sind gespannt", sagt Race-Direktor Mark Milde. Organisator SCC EVENTS ist schon länger bekannt, dass der Marathon-WM-Zweite von Tokio 2025 versuchen möchte, den Europarekord von 58:41 Minuten anzugreifen. "Die Zeit ist eine Sekunde schneller als unser Streckenrekord. Aber es ist jetzt noch viel zu früh, über Rekordversuche zu spekulieren. Da muss vieles zusammenpassen", ergänzt Mark Milde.
 
Zu den Favoriten zählen neben Amanal Petros auch der Äthiopier Bereket Nega (Bestzeit: 60:03) und der kenianische Cross-WM-Dritte von 2024, Benson Kiplangat. Des Weiteren wird der Kenianer Gideon Kiprotich in Berlin sein. Gleich vier weitere Läufer aus der deutschen Spitze starten am 29. März: Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin/61:03), Simon Boch (61:15), Hendrik Pfeiffer (beide Düsseldorf Athletics/61:28) und Sebastian Hendel (Marathon Team Berlin/61:52).
 
Esther Pfeiffer

Frauen-Elite: Afrikanerinnen favorisiert, Esther Pfeiffer kommt zurück
 
Likina Amebaw führt die Startliste der Frauen an. Der Äthiopierin gelang im vergangenen Jahr ihr Durchbruch beim Halbmarathon. Die 28-Jährige steigerte sich bei ihrem Sieg in Kopenhagen auf starke 64:44 Minuten. Hoch einzuschätzen sind ebenfalls die Kenianerin Veronica Loleo (Bestzeit: 65:46) und die erst 19-jährige Äthiopierin Melal Siyoum (67:21).
 
 
Hendrik Pfeiffer

Mit sieben deutschen Top-Läuferinnen entwickelt sich der Generali Berliner Halbmarathon zu einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft. Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), die im vergangenen Jahr als Siebte bereits die deutsche Nummer eins in Berlin war, ist mit ihrem persönlichen Rekord von 67:28 die schnellste unter ihnen. Pfeiffer will sich weiter steigern und könnte wiederum eine sehr starke Platzierung erreichen. Dies ist auch Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) zuzutrauen, die mehr Leistungsvermögen aufweist als ihre derzeitige Bestzeit von 69:46. Alina Reh (SSV Ulm/68:42), Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin/69:41), Hindernis-Spezialistin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier/69:47), Rabea Schöneborn (70:35) und Kristina Hendel (beide Marathon Team Berlin/70:38) sind die weiteren deutschen Top-Favoritinnen beim Generali Berliner Halbmarathon.


__________________________________
Autor und Copyright: Jochen Schmitz für Laufen-in-Koeln
Fotos: SSC Berlin