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Wenn der Traumstart wackelt: Die neue Startplatzbörse beim Köln-Marathon
 
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23.02.2026 

 

 
Wenn der Traumstart wackelt: Die neue Startplatzbörse beim Köln-Marathon

 
Der Morgen des Marathons, der Dom im Blick, die Startnummer längst bereitgelegt. Monate des Trainings, lange Läufe am Wochenende, vielleicht ein klares Ziel für die Halbdistanz in Köln. Und dann kommt das Leben dazwischen. Ein runder Geburtstag in der Familie, ein übersehener Termin oder eine kleine Verletzung im falschen Moment. Der 4. Oktober 2026 rückt näher, doch der Start scheint plötzlich zu kippen.
 
Genau für solche Situationen geht der Köln-Marathon einen neuen Weg. Erstmals in seiner langen Geschichte richtet der Veranstalter eine offizielle Startplatzbörse ein. Eine Neuerung, die nicht nur organisatorisch sinnvoll ist, sondern auch für mehr Fairness im Wettbewerb sorgen soll.
 
Halbmarathon schon Monate vorher ausgebucht - 19.000 Plätze vergeben
 
Die Nachfrage ist enorm. Bereits acht Monate vor dem Start der 28. Auflage sind alle 19.000 Startplätze für den Halbmarathon vergeben. Ein klares Zeichen für die wachsende Popularität großer Laufevents und die besondere Anziehungskraft des Köln-Marathons. Für die Marathondistanz gibt es zwar noch ausreichend Plätze, doch die Halbdistanz ist begehrter denn je.
 
Mit der neuen Startplatzbörse reagieren die Veranstalter gezielt auf diese Entwicklung. Ziel ist es, die Ausfallquote zu senken und gleichzeitig den inoffiziellen Handel mit Startnummern einzudämmen. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Läufer unter fremdem Namen und falschem Geburtsjahr starteten. Das führte zu verfälschten Altersklassenwertungen und sorgte für Unmut im Feld.
 
So funktioniert der offizielle Startplatztausch Schritt für Schritt
 
Wer nicht starten kann, bietet seinen Startplatz über einen personalisierten Link an, den alle Teilnehmenden per E-Mail erhalten haben. Der Platz wird öffentlich sichtbar und kann von Interessenten gekauft werden. Erst wenn sich ein Käufer gefunden hat, wird die Startgebühr erstattet. Zusatzleistungen wie vorbestellte Shirts bleiben beim ursprünglichen Käufer.
 
Für den neuen Teilnehmer gilt die aktuelle Startgebühr plus eine Ummeldegebühr von 25 Euro. Wichtig ist die Frist. Bis einschließlich 31. August 2026 kann ein Startplatz über die Börse angeboten und gekauft werden. Danach wird die Plattform geschlossen. Sollte ein Platz bis dahin nicht verkauft werden, bleibt die ursprüngliche Anmeldung wieder aktiv.
 
Eine wichtige Regel: Ein einmal über die Börse erworbener Startplatz kann technisch nicht erneut weiterverkauft werden. Auch Freistarts oder gewährte Rabatte lassen sich nicht übertragen. Das sorgt für klare Strukturen und verhindert Missbrauch.
 
Mehr Fairness, mehr Chancen für Nachrücker
 
Die Startplatzbörse ist mehr als ein Serviceangebot. Sie ist ein Instrument für mehr Transparenz und sportliche Fairness. Richtige Namen, korrekte Daten und saubere Ergebnisse sind gerade bei großen Teilnehmerfeldern entscheidend.
 
Gleichzeitig eröffnet sie Chancen. Wer ursprünglich keinen Platz mehr bekommen hat, kann über die Börse doch noch an den Start gehen. Für viele bedeutet das, den Trainingsplan wieder hervorzuholen und doch noch Teil des großen Lauferlebnisses in Köln zu werden.
 
Am Ende zählt der Moment an der Startlinie - Frist im Blick behalten
 
Ob ursprünglicher Starter oder Nachrücker über die Börse. Wenn am 4. Oktober 2026 der Startschuss fällt und sich das Feld in Bewegung setzt, beginnt für alle dieselbe Reise durch die Domstadt.
 
Die neue Startplatzbörse sorgt dafür, dass weniger Startnummern ungenutzt bleiben und mehr Läufer ihren großen Tag tatsächlich erleben können. Und genau darum geht es im Laufsport: Dass möglichst viele ihren Traum vom Start in Köln auch wirklich bis zur Ziellinie tragen. Wer einen Platz anbieten oder kaufen möchte, sollte dabei die Frist bis zum 31. August 2026 im Blick behalten.
  
 
    www.generali-koeln-marathon.de/startplatzboerse


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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln