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Esther Pfeiffer gewinnt den Kölner Halbmarathon mit Streckenrekord und persönlicher Bestzeit. Zur Siegerehrung erscheint sie nicht. Das sorgt für Kritik, vor allem von der Zweitplatzierten Fabienne Königstein. Doch hinter der Debatte steckt mehr als die Frage, ob eine Siegerin auf ein Podium gehört. Es geht auch um Erwartungen, extremen Ehrgeiz und die Frage, wann eine herausragende Leistung für einen Athleten selbst nicht mehr gut genug ist. Stell dir vor, du veranstaltest einen der größten Straßenläufe Deutschlands. Monatelang wird geplant. Straßen werden gesperrt, Helfer eingeteilt, Sponsoren eingebunden, Zuschauer mobilisiert. Mehr als 20.000 Menschen starten allein im Halbmarathon. Dazu kommt ein hochklassiges Spitzenfeld. Und dann läuft ausgerechnet eine deutsche Topathletin, die inzwischen wieder in Köln lebt, zum Sieg. Streckenrekord. Persönliche Bestzeit. Eigentlich könnte sich ein Veranstalter kaum mehr wünschen. Dann beginnt die Siegerehrung. Die Zweitplatzierte ist da. Die Drittplatzierte ist da. Nur auf dem höchsten Platz des Podests fehlt die Siegerin. Genau diese Szene hat nach dem Generali Köln Marathon eine Diskussion ausgelöst, die inzwischen weit über das sportliche Ergebnis hinausgeht. Esther Pfeiffer gewann den Halbmarathon am Sonntag in 67:24 Minuten. Sie verbesserte ihren eigenen Kölner Streckenrekord um vier Sekunden und ihre persönliche Bestzeit um eine Sekunde. Zweite wurde Fabienne Königstein in 70:55 Minuten, Rang drei belegte Melina Wolf in 73:00 Minuten. Leichtathletik Und trotzdem stand Pfeiffer später nicht oben auf der Eins. 45 Minuten auf die Siegerin gewartet Dass ihr Fernbleiben überhaupt eine solche Dynamik bekam, lag nicht allein an der fehlenden Siegerin. Fabienne Königstein machte ihren Ärger anschließend öffentlich. Nach ihrer Darstellung hätten die anderen Athletinnen rund 45 Minuten in der Kälte auf Pfeiffer gewartet. Königstein kritisierte auf Instagram vor allem die fehlende Wertschätzung gegenüber der Siegerehrung. SPORT1 berichtete anschließend über die Auseinandersetzung und über irritierte Reaktionen von Zuschauern. SPORT1 Damit änderte sich die Geschichte. Bis dahin hätte man erzählen können: Eine Spitzenläuferin gewinnt ein Rennen, erreicht ihr selbst gestecktes Ziel dennoch nicht und ist enttäuscht. Nun ging es plötzlich um Respekt. Gegenüber dem Veranstalter. Gegenüber den Konkurrentinnen. Gegenüber den Menschen, die eine solche Veranstaltung organisieren. Und letztlich auch gegenüber der Bedeutung einer Siegerehrung. Denn eine Siegerehrung ist nicht nur der Moment, in dem jemand Blumen und einen Pokal bekommt. Für einen Veranstalter ist sie der öffentliche Abschluss des sportlichen Wettbewerbs. Sponsoren stehen dahinter, Fotografen warten, Zuschauer bleiben stehen und die drei besten Athleten sollen gemeinsam gewürdigt werden. Gerade deshalb lässt sich der Ärger nachvollziehen. Doch ganz so einfach ist die Geschichte nicht. Eine Bestzeit, die sich offenbar nicht wie eine Bestzeit anfühlte Wer Pfeiffers Reaktion verstehen will, muss sieben Tage zurückgehen. Beim Berlin-Marathon war sie mit einem außergewöhnlich ambitionierten Ziel gestartet. In ihrem erst zweiten Marathon wollte sie den seit 2008 bestehenden deutschen Rekord von Irina Mikitenko angreifen. Pfeiffer kündigte vor dem Rennen ausdrücklich an, auf Rekordtempo anlaufen zu wollen. Ihr Ehemann Hendrik sollte sie dabei als Tempomacher begleiten. Runner's World Das Vorhaben scheiterte früh. Nach ungefähr 14 Kilometern stieg Pfeiffer aus. Hendrik Pfeiffer erklärte anschließend, der „enorme Erwartungsdruck“ habe seinen Tribut gefordert und sich unter anderem auf ihren Magen ausgewirkt. Runner's World Eine Woche später stand Esther Pfeiffer überraschend wieder an einer Startlinie. Diesmal in Köln. Wieder mit Hendrik als Tempomacher. Und wieder ging sie offensiv ins Rennen. Die ersten fünf Kilometer absolvierte sie in 15:38 Minuten. Nach zehn Kilometern lag sie nach eigener Aussage noch auf dem angestrebten Kurs. Anschließend konnte sie das Tempo nicht mehr halten. Trotzdem blieb die Uhr nach 67:24 Minuten stehen. Sieg. Streckenrekord. Persönliche Bestzeit. Pfeiffer war enttäuscht. Ihr Satz im Ziel ist vielleicht der Schlüssel zu dieser ganzen Geschichte: Sie habe eine Zeit unter 67 Minuten laufen wollen, „um noch meine Saison zu retten“. Leichtathletik Eine Saison retten? Genau an diesem Punkt lohnt es sich, genauer hinzusehen. Wenn selbst eine persönliche Bestzeit nicht mehr reicht Von außen betrachtet klingt Pfeiffers Einschätzung erstaunlich. Im April war sie in Laredo 30:45 Minuten über zehn Kilometer gelaufen. Damit steigerte sie ihre persönliche Bestzeit um 54 Sekunden und wurde hinter Konstanze Klosterhalfen zur zweitschnellsten deutschen 10-Kilometer-Läuferin der Geschichte. Wenige Wochen zuvor hatte sie beim Berliner Halbmarathon bereits ihre Bestzeit auf 67:25 Minuten verbessert. Leichtathletik Nun folgte in Köln eine weitere persönliche Bestleistung. 67:24 Minuten. Und trotzdem soll diese Zeit offenbar eine Saison retten, die in wesentlichen Teilen bereits Ergebnisse auf internationalem Spitzenniveau hervorgebracht hatte. Das sagt einiges über den Maßstab, den Pfeiffer an sich selbst anlegt. Ein WDR-Porträt über Esther und Hendrik Pfeiffer zeichnete schon im Sommer das Bild zweier Profis, deren Alltag vollständig auf Leistung ausgerichtet ist. Beide trainieren demnach zweimal täglich und kommen gemeinsam auf mehr als 200 Laufkilometer pro Woche. Freizeit bleibt wenig, das erklärte langfristige Ziel von Esther Pfeiffer lautet Olympia 2028. Die Sportschau beschrieb das Ehepaar als permanent auf der Jagd nach der nächsten persönlichen Bestzeit. sportschau.de Darf man deshalb sagen, Esther Pfeiffer sei „vom Ehrgeiz zerfressen“? Nein. Das wäre eine psychologische Diagnose aus der Ferne und damit unseriös. Aber man darf eine andere Frage stellen: Was passiert, wenn der eigene Anspruch so hoch wird, dass Sieg, Streckenrekord und persönliche Bestzeit nicht mehr als Erfolg wahrgenommen werden? Genau diese Frage macht den Kölner Fall interessanter als eine einfache Geschichte über gutes oder schlechtes Benehmen. Ehrgeiz ist die Grundlage des Spitzensports. Ohne die Bereitschaft, mit einer sehr guten Leistung nicht zufrieden zu sein, entstehen keine Rekorde. Wer nach einer 67:24 sagt, 66 Minuten seien möglich, kann einige Monate später tatsächlich 66 Minuten laufen. Doch dieselbe Eigenschaft kann die Wahrnehmung verschieben. Plötzlich wird eine Bestzeit nicht mehr daran gemessen, ob sie besser ist als alles zuvor, sondern ausschließlich daran, ob sie exakt dem vorher festgelegten Ziel entspricht. Dann kann eine Sekunde Bestzeit wie eine Niederlage wirken. Die Uhr kennt keine Gefühle Für Außenstehende ist das schwer nachzuvollziehen. Wer selbst läuft, kennt vielleicht die kleinere Version davon. Wochenlang wird auf eine bestimmte Zeit trainiert. Am Ende steht eine persönliche Bestleistung, aber die angepeilte Marke wurde um 20 Sekunden verpasst. Freunde gratulieren. Man selbst denkt zunächst nur an diese 20 Sekunden. Im Spitzensport wird dieser Mechanismus größer. Es geht um Normen, Weltranglistenpunkte, Sponsoren, Meisterschaften, Olympische Spiele und manchmal um die Frage, ob jahrelanges Training in einem einzigen Rennen aufgeht. Die Uhr zeigt lediglich 67:24. Sie zeigt nicht, welche Zahl im Kopf der Athletin stand. Das erklärt Enttäuschung. Es erklärt auch, weshalb ein Außenstehender eine Leistung vollkommen anders bewerten kann als die Person, die sie erbracht hat. Es beantwortet allerdings noch nicht die Frage nach der Siegerehrung. Enttäuscht sein und trotzdem aufs Podium gehen Denn beides lässt sich voneinander trennen. Esther Pfeiffer musste sich über ihre 67:24 Minuten nicht freuen. Niemand kann von einem Spitzensportler verlangen, eine Emotion zu spielen, nur weil Zuschauer eine persönliche Bestzeit automatisch als Erfolg betrachten. Sie hätte auf dem Podium stehen und trotzdem enttäuscht sein können. Gerade darin liegt der entscheidende Unterschied. Eine Siegerehrung verlangt keine Begeisterung. Sie verlangt zunächst Anwesenheit. Man kann dort stehen, Blumen entgegennehmen und sich darüber ärgern, dass auf der Uhr nicht 66:59 steht. Man kann ein Interview geben und sagen, dass das Rennen nicht den eigenen Vorstellungen entsprochen hat. Man kann anschließend analysieren, warum das Tempo auf der zweiten Hälfte nicht gehalten werden konnte. Für die Zweit- und Drittplatzierte ändert das nichts daran, dass auch ihre Leistungen gewürdigt werden. Für den Veranstalter ebenfalls nicht. In diesem Punkt ist die Kritik an Pfeiffer berechtigt. Wenn tatsächlich rund 45 Minuten auf die Siegerin gewartet wurde, ist das mehr als ein unglücklicher Moment. Dann hatte ihr Fernbleiben konkrete Auswirkungen auf Konkurrentinnen und Ablauf. SPORT1 Eine andere Frage ist, welche Konsequenzen daraus folgen sollten. Kann man für das Fernbleiben disqualifiziert werden? In sozialen Netzwerken werden bei solchen Diskussionen schnell drastische Forderungen erhoben. Preisgeld streichen, nicht mehr einladen, disqualifizieren. Sportrechtlich ist die Sache differenzierter. Die Teilnahmebedingungen des Generali Köln Marathon sehen eine Disqualifikation unter anderem dann vor, wenn gegen sportliche Regeln verstoßen wird und das jeweilige Regelwerk dafür eine Disqualifikation ermöglicht. Das bloße Fernbleiben von einer Siegerehrung wird dort jedoch nicht ausdrücklich als eigener Disqualifikationsgrund genannt. Generali Köln Marathon Auch die Internationalen Wettkampfregeln enthalten keine einfache Vorschrift nach dem Muster: Wer nicht zur Siegerehrung erscheint, verliert seinen Sieg. Interessant ist allerdings, dass das Regelwerk die Siegerehrung keineswegs als völlig losgelösten gesellschaftlichen Termin nach dem Wettkampf behandelt. Nach Regel CR18.2 reicht die Zuständigkeit des Schiedsrichters ausdrücklich bis nach der Veranstaltung einschließlich der Siegerehrung. Leichtathletik Regel TR7.1 wiederum erlaubt Verwarnungen beziehungsweise einen Ausschluss bei unsportlichem oder ungebührlichem Verhalten. Ob ein konkreter Vorgang darunter fällt, ist eine Entscheidung des zuständigen Schiedsrichters und kein Automatismus. Leichtathletik Das ist ein wichtiger Unterschied. Man kann Pfeiffers Verhalten kritisieren, ohne daraus zwingend eine Disqualifikation abzuleiten. Was wir bislang nicht wissen Ebenso wichtig ist die andere Grenze. Es ist nicht bekannt, warum Esther Pfeiffer letztlich nicht zur Siegerehrung kam. Dass sie mit ihrem Rennen unzufrieden war, ist dokumentiert. Dass sie eine schwierige Woche hinter sich hatte, ebenfalls. Dass eine Woche zuvor in Berlin von enormem Erwartungsdruck gesprochen wurde, gehört zur Vorgeschichte. Runner's World Aber daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass sie aus Ärger über ihre Zeit bewusst beschlossen habe, der Ehrung fernzubleiben. SPORT1 berichtete nach dem Rennen, dass zunächst keine offizielle Begründung für ihre Abwesenheit vorlag. SPORT1 Das sollte man respektieren. Kritik an einer Handlung ist etwas anderes als ein Urteil über den Charakter eines Menschen. Vielleicht gab es einen weiteren Grund. Vielleicht hing das Fernbleiben tatsächlich mit ihrer Enttäuschung zusammen. Solange Pfeiffer selbst dazu nichts erklärt, bleibt beides Spekulation. Der Vorgang lässt sich auch ohne diese Spekulation diskutieren. Die Siegerehrung gehört auch den anderen Dabei wird ein Aspekt häufig übersehen. Eine Siegerin steht nicht allein auf einem Podium. Links und rechts stehen zwei Konkurrentinnen, die ebenfalls einen Wettkampf bestritten haben. Auch sie haben trainiert, Erwartungen gehabt, vielleicht Rückschläge überwunden. Fabienne Königstein beispielsweise nutzte Köln als Vorbereitung auf den New-York-Marathon. Nach ihrem verletzungsbedingten Ausstieg beim EM-Marathon war sie erst seit wenigen Wochen wieder im Training. Die 70:55 Minuten konnte sie entsprechend einordnen. Leichtathletik Vielleicht erklärt gerade dieser Gegensatz einen Teil ihres Ärgers. Auf der einen Seite eine Athletin, die eine persönliche Bestzeit läuft und enttäuscht ist. Auf der anderen eine Athletin, die deutlich über ihrer Bestzeit bleibt und trotzdem Gründe findet, ihre Leistung im Kontext zu bewerten. Das macht weder die eine Haltung richtig noch die andere falsch. Aber es zeigt, wie unterschiedlich Leistungssport wahrgenommen werden kann. Spitzensport braucht diesen Ehrgeiz Es wäre allerdings zu einfach, Pfeiffers extreme Leistungsorientierung nun zum Problem zu erklären. Vielleicht ist genau dieser Ehrgeiz der Grund dafür, dass sie heute 30:45 Minuten über zehn Kilometer und 67:24 Minuten im Halbmarathon laufen kann. Spitzensport entsteht nicht durch Zufriedenheit mit dem Erreichten. Wer nach einer Bestleistung sofort die nächste Grenze sucht, besitzt eine Eigenschaft, die im internationalen Leistungssport beinahe Voraussetzung ist. Die schwierigere Aufgabe besteht darin, diesen Ehrgeiz zu kontrollieren, statt von ihm kontrolliert zu werden. Wo diese Grenze bei Esther Pfeiffer liegt, kann von außen niemand seriös beurteilen. Köln liefert aber ein bemerkenswertes Bild dafür, wie schmal der Grat sein kann. Eine Athletin läuft schneller als jemals zuvor. 20.510 Menschen sind beim Halbmarathon am Start. Die Veranstaltung feiert zwei Streckenrekorde. Der Veranstalter spricht von einem Rekordrennen. Generali Köln Marathon Und die Siegerin empfindet ihre eigene Leistung offenbar zunächst vor allem als das, was ihr zur gewünschten 66er-Zeit fehlt. Eine leere Stelle, die mehr erzählt als erwartet Vielleicht bleibt deshalb von diesem Halbmarathon am Ende nicht nur die Zahl 67:24. Sondern auch das Bild des Siegerpodests. Platz zwei besetzt. Platz drei besetzt. Die Eins leer. Man kann diese Leerstelle als mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Veranstalter und den Konkurrentinnen verstehen. Dafür gibt es gute Argumente. Man kann darin zugleich etwas anderes erkennen: die Konsequenz eines Spitzensports, in dem eine persönliche Bestzeit nicht zwangsläufig bedeutet, dass sich jemand wie ein Sieger fühlt. Beides kann gleichzeitig wahr sein. Esther Pfeiffer hatte jedes Recht, über ihr Rennen enttäuscht zu sein. Fabienne Königstein hatte ebenso jedes Recht, darüber verärgert zu sein, dass die Siegerin nicht zur gemeinsamen Ehrung erschien. Vielleicht liegt genau dort die Grenze zwischen persönlichem Ehrgeiz und öffentlicher Verantwortung. Die eigene Enttäuschung gehört dem Athleten. Das Podium gehört nicht ihm allein. NACHTRAG (07.10.2026): Nach Auskunft des Köln-Marathons stellt sich die Situation etwas anders dar, als es zunächst den Eindruck hatte. Der Veranstalter wartete auf Esther Pfeiffer und erhielt zwischenzeitlich die Information: „Sie kommt nicht.“ Ein organisatorischer oder gesundheitlicher Grund, der ihr Erscheinen grundsätzlich verhindert hätte, ist dabei nicht bekannt. Vielmehr hatte sie sich nach dem Rennen zunächst zurückgezogen. Angesichts ihrer offen geäußerten Enttäuschung über die verpasste 66er-Zeit liegt zumindest die Vermutung nahe, dass auch ihre Unzufriedenheit mit dem Rennen eine Rolle spielte. Für den Veranstalter war das eine ausgesprochen unglückliche Situation. Die Siegerehrung war vorbereitet, die weiteren Platzierten warteten, und ausgerechnet die Siegerin, die wenige Minuten zuvor Streckenrekord und persönliche Bestzeit gelaufen war, sollte zunächst nicht erscheinen. Dass Pfeiffer später doch noch kam und vor Ort geehrt wurde, entschärfte die Situation zwar, änderte aber nichts daran, dass man zwischenzeitlich ziemlich unglücklich dastand. Gerade diese Konstellation macht den Fall ungewöhnlich. Eine Siegerin läuft persönliche Bestzeit und Streckenrekord, ist über das Ergebnis dennoch so enttäuscht, dass ihre Teilnahme an der Siegerehrung zunächst infrage steht. Für einen Veranstalter ist das kaum planbar. Der Köln-Marathon prüft deshalb nach eigener Aussage, die Teilnahme an der Siegerehrung künftig ausdrücklich als Bestandteil der Veranstaltung festzuschreiben und für die Geehrten eine Anwesenheitspflicht vorzusehen. Damit wäre für künftige Fälle klar geregelt, dass der Wettkampf für die Platzierten nicht bereits mit dem Zieleinlauf endet. __________________________________ Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln |