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Über 1.000 Starter bei der Winterlaufserie des LSV Porz
 
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26.01.2014 

 

Hobby- und ProfilĂ€ufer starteten erfolgreich in die dreiteilige Winterlaufserie 
 
Die Auftaktveranstaltung zur 33. Winterlaufserie des LSV Porz fand großen Anklang. An drei Sonntagen im Abstand von 14 Tagen besteht die Möglichkeit, an verschiedenen Serien mit unterschiedlichen Distanzen teilzunehmen. Die LĂ€ufe werden als Volks- als auch Straßenlauf durchgefĂŒhrt. Letzteres bietet vor allem den ambitionierten LĂ€uferinnen und LĂ€ufern beste Bedingungen, sich auf die FrĂŒhjahrslĂ€ufe vorzubereiten, bzw. langsam an die Halbmarathondistanz des dritten Veranstaltungstages heranzutasten. Somit war es nicht verwunderlich, dass viele Starter eigens von weit angereist waren.
 
Das Wetter prĂ€sentierte sich mit kĂŒhlen Temperaturen um die 6 Grad, die Laufstrecke war von den RegenfĂ€llen der vergangenen Stunden stellenweise etwas aufgeweicht und schlammig, den UmstĂ€nden entsprechend aber dennoch gut zu laufen.
 

Startaufstellung zum Walking & Nordic-Waling ĂŒber 5km

 
Walker fast so schnell wie LĂ€ufer
 
Den Anfang machten 11 Walker und 16 Nordic-Walker, die ĂŒber 5 Kilometer zurĂŒcklegten. Die schnellsten von ihnen waren jeweils Hajo Siewer (Skiclub Olpe) mit 31:57 Minuten und RENATE Möbus, die den Rundkurs in 32:17 Minuten hinter sich ließ.
 

Über 150 Kinder starteten beim 1km-Lauf


150 NachwuchslĂ€ufer beim SchĂŒlerlauf 
 
Danach wurde es etwas lauter im Naherholungsgebiet Leidenhausen. Über 150 Kinder fanden sich am Start zum Lauf ĂŒber 1 Kilometer ein. Die meisten MĂ€dchen und Jungs kamen von der Don-Bosco-Schule, die stets das grĂ¶ĂŸte Teilnehmerfeld stellt und an dem Lauf schon seit Jahren mit großer Begeisterung teilnimmt. Das Rennen selbst machten allerdings andere. Moritz Mann vom VfL Engelskirchen lief mit großem Abstand vorne weg und erreichte nach bereits 3:55 Minuten schon die Ziellinie. Schnellste NachwuchslĂ€uferin wurde Celine Schneider mit 4:19 Minuten.
 

Flott unterwegs - die 5km-LĂ€ufer

 
Daniel Singbeil und Felicitas Vielhaber gewinnen mit großem Abstand

 

Am 5km-Lauf beteiligten sich insgesamt 228 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer. Als besonders stark zeigte sich hier der Triathlet Daniel Singbeil vom Team Casa Ciclista. Er setzte sich relativ frĂŒh von den anderen Teilnehmern ab und baute bis zum Zieleinlauf nach 16:06 Minuten einen Abstand von 1:22 Minuten zum nachfolgenden Dreiergespann Markus Breuer, Thomas Schaudt und Robin Pesch auf. Die beste Dame war ebenfalls schnell ausgemacht. Felicitas Vielhaber war eigens aus Essen angereist und verwies mit 18:42 Minuten deutlich ihre Verfolgerinnen Sarah Volder vom TuS Köln rrh. mit 20:01 Minuten und Imke Oelerich mit 20:03 Minuten auf den zweiten und dritten Platz.

 

Das Highlight des Tages - Der 10km-Lauf mit Top-Besetzung

 
Frauenpower beim 10er - Susanne Hahn lief ein einsames Rennen
 
Lief bis dato alles rund, so hatte der 10km Lauf hingegen ein paar Startschwierigkeiten. Entgegen der Papierausschreibung, wonach der Lauf 12 Uhr starten sollte, waren im Internet versehendlich 12:30 Uhr publiziert worden, was fĂŒr allgemeine Irritation und Verwirrung sorgte. Eine Verwirrung, die aber dann aufgrund langer Warteschlangen bei der Nachmeldung eher fĂŒr Entspannung sorgte, als man sich vor Ort auf die spĂ€tere Zeitangabe verstĂ€ndigte.
 
Das Starterfeld versprach vor allem etwas Sehenswertes fĂŒr die Zuschauer. So hatte sich das Laufass Dominik Fabianowski vom ASV Köln (10km-Bestzeit: 30:41 Minuten) und Olympiateilnehmerin Susanne Hahn (Marathonbestzeit: 2:28:49 Stunden) eingefunden. Ihnen schlossen sich weit ĂŒber 600 weitere LĂ€uferinnen und LĂ€ufer an. In der ersten Runde fĂŒhrten Fabianowski und sein Vereinskollege Lukas Schommers das Gesamtfeld an. Dahinter folgend Susanne Hahn, die aufgrund mangels entsprechender MitlĂ€ufer die Strecke komplett allein zurĂŒcklegen musste. In der zweiten Runde verabschiedete sich Fabianowski und verschĂ€rfte deutlich das Tempo. Schommers musste nun aufpassen, nicht von Susanne Hahn ĂŒberholt zu werden, die ihm Kilometer fĂŒr Kilometer immer nĂ€her rĂŒckte. Am Ende siegte Fabianowski in einer Zeit von 33:08 Minuten. Mit 1:24 Minuten Abstand folgte im Schommers auf Platz Zwei, der auch an den folgenden Rennen der Winterlaufserie teilnehmen wird, als Vorbereitung auf den großen Halbmarathon Ende MĂ€rz in Berlin. Susanne Hahn lief eine Zeit von 34:56 Minuten. Damit lief sie zwar genauso schnell wie Steffi Volke von der LG Telis Finanz Regensburg beim Herbstlauf, nur mit dem Unterschied, dass die Strecke damals wesentlich trockener und damit besser zu laufen war. Nun, der Lauf passte gut in ihr Training und sie ĂŒberlegte nach dem Zieleinlauf, in 4 Wochen ggf. auch am Halbmarathon teilnehmen zu wollen. Das wolle sie dann aber spontan entscheiden. Bleibt ihr zu wĂŒnschen, dass sie dann nicht wieder so ein einsames Rennen laufen muss. Gute Zeiten lieferten aber auch Silke Niehues vom Tusem Essen und Marlen GĂŒnther vom LAZ PUMA Rhein-Sieg ab. Sie belegten mit 38:49 Minuten und 39:39 Minuten Platz Zwei und Drei.
 
Die nÀchsten LÀufe finden am 9. und 23. Februar statt.
 
 
    www.helmuturbach.de




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln