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Beschluss der Regierung vom 22.03.2020 - Laufen unter Auflagen erlaubt
 
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22.03.2020 

 

 
Besprechnung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 - Coronavirus-Infektion

 
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
 
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir m√ľssen alles daf√ľr tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsf√§hig zu halten. Daf√ľr ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
 
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12.März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
 
I. Die B√ľrgerinnen und B√ľrger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen au√üerhalb der Angeh√∂rigen des eigenen Hausstands auf ein absolut n√∂tiges Minimum zu reduzieren.
II. In der √Ėffentlichkeit ist, wo immer m√∂glich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Eink√§ufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Pr√ľfungen, Hilfe f√ľr andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige T√§tigkeiten bleiben selbstverst√§ndlich weiter m√∂glich.
V. Gruppen feiernder Menschen auf √∂ffentlichen Pl√§tzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verst√∂√üe gegen die Kontakt-Beschr√§nkungen sollen von den Ordnungsbeh√∂rden und der Polizei √ľberwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die
Lieferung und Abholung mitnahmef√§higer Speisen f√ľr den Verzehr zu Hause.
VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzma√ünahmen f√ľr Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.
 
Bund und L√§nder sind sich dar√ľber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Ma√ünahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu sch√ľtzende Rechtsgut der Gesundheit der Bev√∂lkerung verh√§ltnism√§√üig.
 
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der L√§nder danken insbesondere den Besch√§ftigten im Gesundheitssystem, im √∂ffentlichen Dienst und in den Branchen, die das t√§gliche Leben aufrecht erhalten sowie allen B√ľrgerinnen und B√ľrgern f√ľr Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.
 
 
¬†¬†¬† L√§uferinnen und L√§ufern ist es gestattet, im √∂ffentlichen Raum allein, mit (max.) einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person (mit Abstand von mindestens 1,5 m) oder im Kreis der Angeh√∂rigen des eigenen Hausstands joggen und laufen zu gehen. Das gilt auch f√ľr andere sportliche Aktivit√§ten wie Walking oder Spazieren gehen.




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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