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27.07.2020 

 

 
Erpresser sollen 10 Millionen f√ľr Freigabe der Systeme verlangt haben

 
Nachdem die Dienstleitungen von Garmin seit 4 Tagen nicht mehr erreichbar waren, zeigt das Unternehmen seit heute wieder ein Lebenszeichen. Das Wichtigste zuerst, die Daten sind noch alle da. Die Webseite von Garmin-Connect lässt sich aufrufen und die Daten wie gewohnt einsehen. Auch die gleichnamige App auf dem Smartphone tut wieder ihren Dienst. So ganz rund läuft noch nicht alles, aber es darf davon ausgegangen werden, dass im Laufe der Zeit der komplette Betrieb des Unternehmens seine Arbeit wieder aufnehmen werden wird.
 
Garmin war wohl offensichtlich Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden und musste sein komplettes System runterfahren. Das Unternehmen selbst √§u√üerte sich nicht zu den Vorf√§llen, lie√ü seine beunruhigten Kunden lediglich wissen, "Garmin liegt kein Hinweis vor, dass sich der Ausfall auf Ihre Daten, einschlie√ülich Aktivit√§ts-, Zahlungs- oder anderer pers√∂nlicher Daten, ausgewirkt hat." Informationen gab es hingegen reichlich durch Mitarbeiter des Unternehmens, die auf ihren privaten Social-Media Kan√§len entsprechend berichteten, oder direkt verschiedene Medien √ľber den Vorfall informierten. So wurden z.B. Screenshots von Festplatten ver√∂ffentlicht, die durch die Erpresser-Software "WasedLocker" in Form einer Verschl√ľsselung unbrauchbar gemacht wurden. Nach Informationen von bleepingcomputer.com sollen die Angreifer 10 Millionen Dollar f√ľr die Freigabe der Systeme verlangt haben.


 



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Foto: (c) Garmin