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Frontrunner Cologne: 10km Lauf und 5km Paarlauf am 15. Juli im Stadtwald
 
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30.06.2006 

 

Amnesty international und die
Frontrunner Cologne laufen f√ľr 'Fraiheit'
 
10km Lauf und 5km Paarlauf
CSD-Samstag, 15. Juli, 14 Uhr, Stadtwald Köln
 
 
   

Zum f√ľnften Mal gehen Profi- und Hobbyl√§uferinnen und -l√§ufer am CSD-Wochenende beim "Frontrun" im K√∂lner Stadtwald an den Start. Angeboten werden ein 10km Individuallauf und ein 5km Partnerlauf.

Erstmals veranstalten amnesty international/MERSI und die Frontrunner Cologne das Sportevent gemeinsam unter dem Motto "Frontrun f√ľr Fraiheit". Zwei Euro des Startgeldes gehen direkt an ein Projekt von amnesty international.
 
Eingeladen sind alle Läuferinnen und Läufer, unabhängig von Alter und sexueller Orientierung. Startpunkt sind die Jahnwiesen am Rheinenergie-Stadion. Die Laufstrecke besteht fast ausschließlich aus Waldboden. Anmelden kann sich ab sofort online auf www.frontrun.de Auch eine Nachmeldung vor Ort ist möglich.
 

     Weitere Infos unter www.frontrun.de
 
 
Frontrunner Cologne
 
Die Frontrunner Cologne sind die 1993 gegr√ľndete Laufabteilung des SC Janus K√∂ln. Der Name "Frontrunner" geht auf das Jahr 1976 zur√ľck. Damals gr√ľndete sich in San Francisco im Rahmen einer Zeitungskampagne ein Laufkurs f√ľr Schwule und Lesben. Die anf√§nglich kleine Gruppe wuchs schnell. Offensichtlich wurde ein wichtiges Bed√ľrfnis der Teilnehmer von der Zielsetzung der Gruppe erf√ľllt: die Verbindung von sportlicher und sozialer Aktivit√§t in einem sicheren Rahmen, innerhalb einer starken Gemeinschaft. Etwa 1979 gab sich die Gruppe den Namenszusatz "Frontrunner" nach dem gleichnamigen Buch von Patricia Nell Warren, in dem die Geschichte eines schwulen L√§ufers und seines Trainers erz√§hlt wird. Mittlerweile gibt es unz√§hlige Frontrunner-Clubs auf allen Kontinenten und in einer Vielzahl von L√§ndern. Alle Clubs sind sich einig darin, ihren Mitgliedern einen Rahmen f√ľr gemeinsames Laufen oder Walken zu bieten, frei von den Gef√ľhlen zu einer unerw√ľnschten Randgruppe zu geh√∂ren.
 
     www.frontrun.de
    www.sc-janus.de
 
 
Amnesty international/MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität)
 
1995 gr√ľndete sich die ai-Gruppe 2918 als Aktionsgruppe Homosexualit√§t in Deutschland und wurde 1997 durch die deutsche Sektion von ai offiziell anerkannt. Seit 2000 hei√üt die Gruppe MERSI - Menschenrechte und sexuelle Identit√§t. Nicht heterosexuell zu sein und vor allem dies zu leben, bedeutet auch heute noch in vielen L√§ndern neben sozialer √Ąchtung eine vielfache Bedrohung: Bestrafung f√ľr "unnat√ľrliche Ausschweifungen" oder "widernat√ľrlichen Geschlechtsverkehr" reichen von √∂ffentlichem Auspeitschen √ľber Inhaftierung, Folter, Vergewaltigung, Unterbringung in psychiatrischen Anstalten, in denen die "widernat√ľrliche Veranlagung" kuriert werden soll, bis hin zu Zwangsarbeit in Umerziehungslagern oder gar der Todesstrafe. ai/MERSI setzt sich weltweit ein f√ľr Menschen die wegen ihrer sexuellen Identit√§t oder wegen aktiven und gewaltfreien Einsatz f√ľr die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen verfolgt werden, f√ľr Asyl f√ľr verfolgte Lesben und Schwule und f√ľr ein Ende von Menschenrechtsverletzungen an Personen, die HIV-positiv sind oder an AIDS erkrankt sind.
 
     www.amnesty.de
    www.mersi-amnesty.de

 




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Autor und Copyright: Mitteilung der Frontrunner Cologne
Foto: Laufen-in-Koeln