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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Manfred Wolf schickte rund 1.500 Lauffreunde rund ums Vrings-Veedel
 
 
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21.04.2003  

 
 

Bereits 2 Stunden vor dem eigentlichen Start des 19. ASICS Dauerlauf um das Severinsviertel begann schon der große Run auf die Startunterlagenausgabe. Aus allen Himmelsrichtungen von Nah und Fern waren sie angereist, um auch dieses Jahr wieder mit dabei zu sein. Rund 1.800 Anmeldungen trafen bei Georg Herkenrath (Dauerlauf) ein, der in Zusammenarbeit mit seinem Partner Jochen Scheler (S&L Möbelland) jährlich zu dem Lauf mit Volksfest-Rahmenprogramm einlädt.
 


Bürgermeister Manfred Wolf schickt mit einem Startschuss über 1500 Aktive auf die Strecke.
 

Pünktlich um 12 Uhr konnte es denn endlich losgehen. Den Startschuss, auf den das heitere Laufvolk auf dem Chlodwigplatz, vor dem malerischen Severinstor ungeduldig wartete, gab der 2. Bürgermeister Manfred Wolf (FDP). Eine fast nicht enden wollende Kolonne von rund 1.500 Aktiven setzte sich in Bewegung, vorbei an den zahlreich erschienenden Zuschauern am Straßenrand. Eine besondere Stimmung, durch die engen Gassen des vor allem durch seine Kneipen und kleinen Läden bekannten Severinsviertel, die die Atmosphäre des Rennens prägen. Vom Start aus führte die dreimal zu durchlaufende 3,3km Runde durch das "Veedel" zur Rheinuferstraße. Nach einer Passage parallel zum Rhein ging es durch das Viertel wieder zurück. Durch den 3,3km kurzen Streckenverlauf pro Runde entstand schon nach der ersten Runde ein lückenloses Läuferfeld, dass sich rund um das Viertel bewegte. Nicht nur, dass die Fans ihre Lieblinge dreimal an sich vorbeilaufen sahen, sondern auch über eine Stunde lang mit dem vorbeiziehenden Menschenmassen unterhalten wurden und mitfiebern konnten. Und die machten den Aktiven mächtig Dampf, ausgerüstet mit Glocken, Tröten und sonstigen Krachwerkzeugen. Die beste Stimmung während des gesamten Rennens befand sich jedoch

unmittelbar an der Severinstorburg selber. Denn dort hatte sich eine Sambagruppe positioniert, die die Läufer und Zuschauer mächtig einheizte. Von der tollen Atmosphäre angefeuert und zu Höchstleistungen motiviert zogen die kleinen und großen Helden ihre Runden. Die Ziellinie befand sich auf dem Severinskirchplatz und darf als Eingangstor zur eigentlichen Partymeile des Rennens gewertet werden. Denn jetzt galt es, die Gutscheine für die Erbsensuppe und das leckere Kölsch einzulösen. Kurzum, auch familiäres Beisammensein nach dem Lauf genannt. Zur Unterhaltung trug die Gruppe Boulevard bei, die auf einer großen Showbühne ihr musikalisches Repertoire präsentierte.
 

   Carsten von Kuk

Gut gestärkt und erfrischt ging es dann zur Siegerehrung. Die ganz großen Bestzeiten waren es diesmal nicht, denn dass ließen einige Baustellen entlang der Strecke in diesem Jahr leider nicht zu. Dennoch darf die Leistung des Gesamtsiegers Carsten von Kuk der LT DSHS Köln mit einer Zeit von 31:45  Minuten als erstklassig gewertet werden. Schnellste Frau war Birgit Rau aus Mechernich-Antweiler. Sie absolvierte den Rundkurs in einer Zeit von 35:21 Minuten. Weitere Präsentkörbe und Sachgeschenke gingen an die jeweils drei Altersklassensieger der Männer und Frauen.
 
Während ein großer Teil der Teilnehmer schon mal ihren Bade-Gutschein in der Mauritus Therme einlöste um sich zu regenerieren, feierte der Rest noch bei Karnevalsmusik, Bier und Erbsensuppe bis zum Ausklang des Festes.





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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