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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Volksfest im Vrings-Veedel
 
 
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12.03.2002  

 
 

Am 28. April ist es wieder soweit. Der Dauerlauf im Severinsviertel geht in die 18. Runde.
Die seit 1984 kontinuierlich durchgeführte Veranstaltung ist eine feste Größe im Sportgeschehen der Stadt Köln und erfreut sich mit ständig wachsenden Teilnehmerzahlen. Liefen im Jahre 2000 noch 1294 Lauffreunde mit, so waren es im vergangenen Jahr schon 1507 Teilnehmer im Alter von zehn bis 80 Jahren, die auf die zehn Kilometer lange Strecke gingen. Das Teilnehmerfeld geht vom Spitzensportler bis hin zum Hobby-Jogger. Doch warum laufen so viele mit, durch das urwüchsige Kölner Severinsviertel? Es ist die einzigartige Atmosphäre in der Südstadt. Der Severinslauf ist von der Atmosphäre her so ein bisschen wie Köln-Marathon, schrieb eine Leserin in einer Mail an Laufen-in-Koeln. Entlang der Strecke stehen tausende von Zuschauern, feuern die Läufer an und sorgen für eine volksfestartige Stimmung.

Gestartet wird der Lauf unter der Severinsburg durch den Startschuß einer Kölner Persönlichkeit, bevor sich das Läuferfeld auf den Weg macht. Antreten tut aber längst nicht nur fast die komplette Kölner Laufszene, sondern auch viele aus dem Umland angereiste Läufer. Klangvolle Namen der Starterliste verheißen immer wieder ein spannendes Rennen und garantieren Spitzen Zeiten.
Letztes Jahr gewann Maximilian Bahn aus Siegburg mit einer Zeit von 30:41 Minuten den Lauf. Als schnellster Kölner lief Thomas Giessen mit einer Zeit von 34:38 ins Ziel und belegte in der Gesamtwertung den 5. Platz.

Am Start muss nicht gedrängelt werden. Für eine genaue und automatische Zeitnahme wird der Real-Time-Champion-Chip eingesetzt. Somit wird von jedem Läufer die Nettozeit ermittelt.
Die absolut flache Strecke führt von der Severinsburg aus auf der Severinsstraße
bis zum Waidmarkt und dann rechts bis zum Rheinufer. Weiter geht es dann entlang des Rheinauhafens, unter der Severinsbrücke und rechts in den Severinsvall. Die Severinstorburg wird dann umrundet und es geht wieder auf die Severinsstraße. Das Viertel muss drei mal umrundet werden, bis es schließlich zum Ziel am Severinskirchplatz geht. Jeder Teilnehmer, der das Ziel erreicht, erhält eine Läufertasche, u. a. befinden sich darin Erfrischungs-Elektrolyt-Getränke in Dosen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich aber auch die Erbsensuppe und das gesponserte Kölsch.

Für die nötige Stimmung während der Veranstaltung sorgen auch zahlreiche Live-acts an der Strecke. Auftritte von Künstlern bringen die Stimmung der Zuschauer richtig in Schwung. Sie unterhalten das Publikum nicht nur während des Laufes, sondern auch noch nach dem Zieleinlauf, sodass das Sportereignis in ein Volksfest übergeht.

 





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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