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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Laufstreckengeheimnisse Teil 29: Geheimnisvolle Bunkeranlage
 
 
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11.05.2015  

 
 

Läufer im Kölner Stadtwald, entlang der Bunkeranlage

 
Gut gesichert 
 
Wer im Stadtwald fleißig seine Runden dreht oder beim Kölner Frühlings- oder Nikolauslauf des LT DSHS Köln teilgenommen hat, ist schon einmal daran vorbeigelaufen. Auf der Wiese, nahe der Joestraße befindet sich recht unauffällig eine umzäunte Stahlplatte mit Entlüftungsloch.
 
Hierbei handelt es sich um eine Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Sie wurde 1943 als Erdbunker erbaut und diente zum Schutz der Zivilbevölkerung bei Luftangriffen. Sie war mit Schlafpritschen und einer Sanitätsstation ausgestattet.
 
Zeitweise wurden hier in der Nachkriegszeit Requisiten einer Kölner Karnevalsgesellschaft gelagert. Nach einem Brandt verlängerte die Stadt die Genehmigung allerdings nicht mehr. Heute wacht das Grünflächenamt der Stadt Köln über diese, verschlossene Stätte.
 
Der Zugang zum Bunker ist auch heute noch gut gesichert - Als 2001 Mitarbeiter der Stadt Köln die Anlage begehen wollten, war dies nicht möglich, weil sich die Türen nicht mehr öffnen ließen.
 
In Köln gibt es heute noch rund 16 Bunkeranlagen. Sie sind Zeitzeugen und Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. 3 Anlagen wurden im Rahmen von U-Bahnbauten beseitigt.

 






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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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