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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Michael Fietz und Sylvia Renz deutsche Marathon-Meister
 
 
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02.06.2003  

 
 

Die Favoriten haben sich bei den deutschen Marathon-Meisterschaften in Duisburg durchgesetzt. Bei den Männern gewann Michael Fietz (TV Wattenscheid) in 2:23:17 Stunden überlegen den Titel vor dem früheren Junioren-Europameister Dirk Nürnberger (LG Bonn/Troisdorf/Niederkassel/2:26:27) und Peter Kapitza (LG badenova Nordschwarz/2:28:48). In der Frauen-Konkurrenz war die DLV-Jahresbeste Sylvia Renz (OSC Berlin) in 2:42:00 nicht zu bezwingen.
«Nachdem ich kürzlich beim Ruhr-Marathon von Bochum nach Dortmund vorzeitig aussteigen musste, war es mein Ziel, mich bei diesen nationalen Titelkämpfen zu rehabilitieren», sagte Fietz, der bereits im Jahr 2001 deutscher Marathon-Meister geworden war. «Ich habe zwar eigentlich keine Probleme mit warmen Temperaturen, doch die subtropischen Bedingungen in Duisburg waren geradezu brutal», erklärte Fietz weiter. Der 35-jährige Wattenscheider wird im Sommer in ein Höhentrainingslager nach St. Moritz reisen, um seine künftigen Resultate zu verbessern.
Die neue Meisterin Sylvia Renz freute sich nur bedingt über ihren Triumph: «Ich bin zwar Meisterin geworden, doch ich schäme mich für meine Leistung.» Die Läuferin wurde durch Seitenstiche um eine bessere Endzeit gebracht. Enttäuscht zeigte sich die Berlinerin über die DLV-Verantwortlichen: «Es ist ein Unding, dass bei nationalen Titelkämpfen noch nicht einmal der verantwortliche Bundestrainer zugegen ist.» DLV-Coach Wolfgang Heinig glänzte in Duisburg durch Abwesenheit.
Die Mannschaftswertung bei den Männern entschied die LG Bonn/Troisdorf/Niederkassel in 7:42:51 deutlich vor TuSEM Essen (7:47:24) und Grün-Weiß Kassel (7:49:12) zu ihren Gunsten.
Bei dem zum zweiten Mal ausgetragenen Rhein-Ruhr-Halbmarathon dominierten die Läufer aus Kenia. Moses Cheserek verbesserte mit 1:08:16 den Streckenrekord um 24 Sekunden. Eine neue Bestzeit gelang auch der Frauen-Siegerin Rosemarie Kössler (SCC Berlin) mit 1:22:33.
 





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Autor und Copyright: dpa,

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