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Detlev Ackermann

 
   
 
 
 
 

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Über das Rennen
 
 
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15.12.2001  

 
 

Der Comrades Marathon ist der absolute Ultra-Klassiker, der am 16.06.2000 zum 75. Mal ausgetragen wurde. Der Comrades ist die größte Sportveranstaltung in Afrika, die speziell in Südafrika eine unvergleichbare Popularität genießt. Die Finisher werden zu Helden verklärt, und die Sieger ziehen in die Galerie der Unsterblichen ein.
 
Der Austragungsmodus sieht vor, daß das Rennen jährlich im Wechsel als up-run von Durban nach Pietermaritzburg oder als down-run von Pietermaritzburg nach Durban staffindet. Während sich Durban auf Meereshöhe befindet, liegt Pietermaritzburg 650 m hoch.
 
Traditionell beträgt die Sollzeit exakt 11 Stunden, die in diesem Jahr anläßlich der 75. Veranstaltung im Jahr 2000 ausnahmsweise auf 12 Stunden erhöht wurde, um mehr Läufern die Chance einer Teilnahme einzuräumen. Bis zum Meldeschluß am 2. Mai 2000 ist mit 24.500 Meldungen etwa eine Verdoppelung der letztjährigen Teilnehmerzahlen erreicht worden.
 
Eine große Zahl der Runner zeichnet sich durch eine vielfache Teilnahme aus. Ab der 10. Teilnahme erfolgt die Aufnahme in den exclusiven Club der „Green Number“, deren Mitglieder sich durch eine persönliche Startnummer auf grünem Untergrund ausweisen. Diese Startnummer bleibt für das Mitglied reserviert und wird nie mehr neu vergeben.


Die Strecke
 
Die Streckenlänge variiert je nach den örtlichen Gegebenheiten zwischen 87 km und 90 km. In diesem Jahr wurde die Strecke mit 87,3 km vermessen. Die Schwierigkeit der Strecke liegt zunächst in dem Profil, das sich bis auf einen relativ flachen Abschnitt von ca. 4 km aus einem ununterbrochener Wechsel von Anstiegen und Gefällen zusammensetzt.
 
Die markantesten Hügel mit langen und zum Teil bissigen Anstiegen sind als „The Big Five“ bekannt und berüchtigt: Cowie´s Hill bis Km 17, Fields Hill bis Km 24, Botha´s Hill bis Km 36, Inchanga bis Km 46, sowie der legendäre „Killer“ Polly Shortts bis Km 80. Der höchste Punkt liegt mit 810 m bei Km 68. Dazwischen liegen viele weitere namenlose Hügel und Abstiege, die einen gleichmäßigen Laufrhythmus verhindern.
 
Länge und Profil der weitgehend schattenlosen Asphaltstrecke summieren sich schließlich in Verbindung mit Temperaturen, die ab Mittag über 25 Grad liegen, zu einem der weltweit härtesten Ultra-Rennen.


Auszeichnungen: Medaillen

 

Goldemedaille

Platz 1 – 10 jeweils der Frauen und Männer

Silbermedaille

Platz 11 bis zu einer Zeit unter 7.30 Std.

Bill Rowan (Bronze mit Silberrand)

7.30 Std. bis zu einer Zeit unter 9.00 Std.

Bronzemedaille

9.00 Str. bis 12.00 Std.

Zusätzlich erhalten die jeweils ersten einer Altersklasse eine Medaille, wobei die Altersklasse 40 - 49 Jahre als „Veteranen“ und dieAltersklasse 50 – 59 als „Master“ gewertet wird.

 

Statistik zum Comrades 2000

 

 

Männer

Frauen

total

Meldungen

20.207

4.298

24.505

·         Novizen

6.335

2.157

8.492

·         Internationals

669

141

810

·         Overseas (außerhalb Afrika):
USA
Australien
Deutschland
Neuseeland
Rußland
Kanada

428


38

83


7

511
102

86
45
26
18
15

·         Altersklassen
18 – 19
20 – 29
30 – 39
40 – 49 (Veteranen)
50 – 59 (Master)
60 – 69
70 und mehr

 

 


172
4.022
9.696
7.860
2.363
362
35

Starter

 

 

22.500

Finisher

 

 

19.979

·         Deutsche
Goldmedaille
Silbermedaille
Bill Rowan (Bronze mit Silberrand)
Bronzemedaille

35

 

3
15
17

5
3


2

40
3
3
15
19

Top Ten Männer

Pos

Zeit

Name

Land

1

5:25.33

Vladimir Kotov

Russland

2

5:27:07

Alexei Volgin

Russland

3

5:32:47

Dmitri Grishine

Russland

4

5:35:37

Donovan Wright

MPWP

5

5:36:32

Andrew Kelehe

RENTCG

6

5:37:46

Fusi Nhlapo

LIBAVT

7

5:40:17

Walter Nkosi

LIBCG

8

5:42:49

Don Wallace

Australien

9

5.43.15

Mikhail Kokorev

Russland

10

5:44:38

Anatoly Korepanov

Russland

 

14

5:49:03

Rainer Müller, Marpingen

Deutschland (1.)

1152

7:55:39

Manfred Steffny

Deutschland (8.)

2872

8:44:34

Karlheinz Kellert

Deutschland (18.)

3493

8:53:11

Josef Steingass

Deutschland (20.)

 

 

 

 

 

Top Ten Frauen

Pos

Zeit

Name

Land

1

6:15.35

Maria Bak

Deutschland

2

6:33:54

Brigit Lennartz

Deutschland

3

6:38:44

Grace de Oliveira

MPKZN

4

6:43:34

Vaelvira Kolpako

Russland

5

6:46:53

Valentina Shatyayeva

Russland

6

6:47:28

Marina Bychkova

Russland

7

6:48:59

Carol Mercer

MPKZN

8

6:51:57

Tanja Schäfer

Deutschland

9

6.53.50

Rene du Plessis

RENTGN

10

6:57:41

Madeleen Otto

VOLTTUK

 

Verpflegung und Betreuung
Auf der Strecke gibt es insgesamt 52 (!) Verpflegungsstellen.
Auf einen Läufer kommen ca. 1,5 Helfer!





__________________________________
Autor und Copyright: Karlheinz Kellert,

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