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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Wer läuft den Frankfurt-Marathon, wenn sich der 2. Drachenlauf anbietet?
 
 
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27.10.2003  

 
 

Laufbericht von Christina Engelhardt:

Am gestrigen Sonntag hatte das Wetter doch noch ein Einsehen: an einem sehr milden und zum Glück trockenen Herbsttag machten sich um 11 Uhr 440 Läufer auf den Weg, das Siebengebirge hinauf und hinunter zu laufen.
 
Bei einer Strecke von gut 26 km (???, die Teilnehmer hielten die Startansage eigentlich für einen Scherz, dass aus organisatorischen Gründen die Strecke verlängert wurde...) mit ca. 1000 Höhenmetern konnte man sich schon zu Beginn des Laufes auf eine Herausforderung der besonderen Art einstellen.
 
Aber nicht nur die profilierte Strecke kennzeichnet das Besondere des Drachenlaufes: eine tolle, perfekt geplante Organisation spricht für diese Veranstaltung. Schon vor dem Start wurde man bereits mit allem versorgt, was das Herz begehrt: “Drachenäpfel”, Brote und Süßigkeiten sowie eine ausreichende Anzahl von Getränken zur Stärkung, um sich auf die Strapazen vorzubereiten. Auch im Zielbereich wartete eine hervorragende Versorgung auf die erschöpften Teilnehmer - es wurden sogar kostenlose Massagen angeboten.
 
Weitere nette Aufmerksamkeiten auf der Strecke sorgten für eine gute Stimmung. So wurden wir auf dem Drachenfels von einigen leibhaftigen Drachen in Empfang genommen. Auch an den verschiedenen Versorgungsstellen kam der eine oder andere Drache in Sicht. Eine ganz ungewöhnliche, aber auch sehr gute Idee war, das Trinkwasser leicht lauwarm anzubieten. Die Auswahl der Getränke insgesamt war reichhaltig, Wasser, Tee & Cola. Zusätzlich gab es noch Bananen und Apfelsinen.'
 
Nachdem wir die letzte Steigung zum Petersberg ächzend erklommen hatten, überlegten wir dann kurz hinter km 20: “Laufen wir unter 3 Stunden oder nehmen wird die Degustation mit einem leckeren Sekt wahr?” Wir haben uns für den Sekt entschieden (übrigens ein sehr leckeres Tröpfchen - da kommt schon Vorfreude für den Marathon du Medoc 2004 auf).
 
Insgesamt sind wir zwar nicht sonderlich schnell, dafür aber noch fit ins Ziel gelaufen. Die Strecke auf Zeit anzugehen, ist für den ambitionierten Läufer natürlich möglich, wir jedoch haben uns unter Berücksichtigung des Streckenprofils ein sicheres Ankommen als Ziel gesetzt und so den Lauf als ein ganz besonderes Erlebnis mit vielen unterschiedlichen Eindrücken wahrgenommen.
 
An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes Lob an die Organisatoren - auch für das schöne Drachenkopftuch für jeden Finisher! Nächstes Jahr sagen die Laufmonster wieder den Drachen "Hallo!"





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Autor und Copyright: Christina Engelhardt (3:08:34 Stunden) für Laufen-in-Koeln,

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