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Deadly Dozen Köln 2026: Wenn Laufen auf funktionelle Härte trifft
 
 
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28.12.2025  

 
 

 
Deadly Dozen Köln 2026: Wenn Laufen auf funktionelle Härte trifft

 
Am 23. Mai 2026 wird Köln zur Bühne eines Wettkampfs, der die klassische Laufidee konsequent erweitert. Austragungsort ist ein Leichtathletikstadion: Gelaufen wird auf der 400-Meter-Bahn des TuS Köln rrh. - ein Setting, das Präzision, Tempo und Wettkampfatmosphäre garantiert. Die nackte Laufdistanz von 4.800 Metern würden viele Läufer mühelos bewältigen. Doch wer zwischen diesen Kilometern zwölf fordernde Workouts absolvieren muss, merkt schnell, dass dieser Wettkampf nach ganz eigenen Regeln funktioniert. Beim Deadly Dozen Köln verschmelzen Tempohärte, Kraftausdauer und mentale Stabilität zu einem Format, das deutlich mehr verlangt als schnelle Beine. Austragungsort ist die Domstadt ? ein urbanes Umfeld, das wie gemacht ist für dieses kompromisslose Race.
 
Das Format: 12 Runden, 12 Workouts, volle Belastung
 
Das Konzept ist ebenso simpel wie gnadenlos: zwölfmal 400 Meter auf der Bahn, dazwischen zwölf funktionelle Übungen. Jede Runde endet nicht mit Erholung, sondern mit einem sogenannten Labour - einem Workout, das den gesamten Körper fordert. Der Puls bleibt hoch, die Muskulatur arbeitet permanent, Pausen sind kaum mehr als ein kurzes Durchatmen.
 
Die 12 Workouts: Ganzkörperbelastung unter Vorermüdung
 
Das Herzstück des Deadly Dozen sind die zwölf funktionellen Workouts, die jeweils nach jeder 400-Meter-Runde absolviert werden müssen. Sie sind so konzipiert, dass sie große Muskelgruppen beanspruchen, die Laufökonomie gezielt stören und Athleten zwingen, auch unter Ermüdung sauber und kontrolliert zu arbeiten. Die genaue Ausgestaltung kann je nach Veranstaltung leicht variieren, das Belastungsprofil folgt jedoch einem klaren Muster.
 
Typischerweise erwarten die Teilnehmer folgende Übungen:
  
1. Deadlifts - klassisches Heben vom Boden mit hoher Beanspruchung von Rückenstreckern, Gesäß und Oberschenkeln.
2. Kettlebell Swings - explosive Hüftstreckung, die Puls und Atem sofort nach oben treibt.
3. Farmers Carry - Tragen schwerer Gewichte über eine definierte Distanz, bei dem Griffkraft und Rumpfstabilität entscheidend sind.
4.. Wall Balls - Kniebeuge mit anschließendem Wurf gegen ein Ziel, eine Kombination aus Kraft, Koordination und Rhythmus.
5. Burpees - der klassische Ganzkörperbelastungstest mit maximaler Herzfrequenz.
6. Lunges (Ausfallschritte) - häufig mit Zusatzgewicht, besonders fordernd für Oberschenkel und Gesäß.
7. Box Step-Ups oder Box Jumps - Kraft- oder Explosivarbeit unter zunehmender Ermüdung.
8. Push Press oder Shoulder Press - Drückbewegungen über Kopf, die Schultern und Rumpf stark fordern.
9. Row- oder Pull-Bewegungen - ziehende Übungen, die Rücken und Arme beanspruchen und einen wichtigen Ausgleich zur Laufbewegung bilden.
10. Core-Übungen - Sit-ups, Planks oder vergleichbare Varianten zur Stabilisierung der Körpermitte.
11. Sandbag Carry oder Sandbag Squats - Arbeiten mit instabilen Lasten, die Koordination und Körperspannung verlangen.
12. Finaler Conditioning-Workout - eine besonders fordernde Abschlussübung, die kurz vor der letzten Laufrunde alle Reserven mobilisiert.
 
Ein Wettkampf jenseits klassischer Kategorien
 
Der Deadly Dozen richtet sich an Läufer, die mehr wollen als eine Zeit auf der Bahn, ebenso wie an funktionell Trainierte, die ihre Ausdauer unter Wettkampfbedingungen testen möchten. Gestartet werden kann nicht nur solo, sondern auch im 2er- oder 4er-Team. In den Teamformaten teilen sich die Athleten die Belastung aus Laufabschnitten und Workouts, was das Rennen taktischer, aber nicht weniger intensiv macht.
 
Formate wie der Deadly Dozen treffen den Nerv der Zeit. Sie spiegeln einen Trainingstrend wider, der Laufen nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil ganzheitlicher Leistungsfähigkeit. Für viele Teilnehmer ist das Rennen eine Standortbestimmung: Wie stabil bleibt die Technik unter Vorermüdung? Wie schnell erholt sich der Körper zwischen Belastungsspitzen? Und wie stark ist der Kopf, wenn die Beine eigentlich auf Widerstand schalten?
 
 
    Der Deadly Dozen Köln 2026 ist kein klassischer Laufwettkampf, sondern eine intensive Prüfung aus Tempo, Kraft und mentaler Stärke. Wer am 23. Mai an den Start geht, bekommt keine reine Laufzeit, sondern eine ehrliche Antwort auf die Frage, wie komplett die eigene athletische Basis wirklich ist. Genau darin liegt der Reiz dieses Formats - und der Grund, warum es zunehmend auch für Läufer interessant wird.
 
www.deadlydozen.de/event/koeln




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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