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Die größte Bühne für den größten Moment - Olympia an Rhein und Ruhr |
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Die größte Bühne für den größten
Moment - Olympia und Paralympics an Rhein und Ruhr
Ein olympischer Traum nimmt Gestalt an
Olympische Spiele sind mehr als
Medaillen, Rekorde und Weltstars. Sie sind ein gesellschaftliches Versprechen:
an Zusammenhalt, Fairness, Respekt und den Glauben an persönliche
Bestleistungen. Sie sind ein globales Sportfest - und zugleich ein Moment, der
ganze Generationen prägt. Genau dieses Versprechen will die Metropolregion
KölnRheinRuhr einlösen - mit einer Bewerbung, die kompakt, nachhaltig und
spektakulär sein soll.
17 Städte entlang von Rhein und
Ruhr haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Geschichte zu schreiben.
Leading City ist Köln. Gemeinsam bewirbt sich die Region um die Austragung der
Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044.
Das Ziel ist klar formuliert: "The biggest stage for the greatest moment."
Doch was steckt hinter dieser
Bewerbung? Wie soll es gelingen, Olympische und Paralympische Spiele neu zu
denken - ohne Gigantismus, ohne teure Prestigeprojekte und mit einem klaren
Fokus auf Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftlichen Mehrwert? Welche
Städte tragen welche Sportarten, welche Arenen werden zu olympischen Bühnen und
wie sieht der Weg bis zur endgültigen Entscheidung im Herbst 2026 aus?
Dieser Artikel nimmt Sie mit
hinter die Kulissen der Bewerbung KölnRheinRuhr. Er zeigt, warum
Nordrhein-Westfalen beste Voraussetzungen für moderne Spiele mitbringt, wie
kompakt das Wettkampfkonzept geplant ist, welche Rolle die Paralympics spielen,
welche Impulse für den Breiten- und Leistungssport entstehen - und warum diese
Bewerbung weit mehr ist als ein sportpolitisches Projekt: Sie ist ein
Zukunftsentwurf für eine ganze Region.
Kompakt wie kein anderer Bewerber
Wer an Olympia denkt, denkt oft
an weite Wege, gigantische Neubauten und monatelange Verkehrsprobleme. Das
Konzept KölnRheinRuhr will genau das vermeiden.
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Die meisten
Wettkampfstätten liegen innerhalb von 40 Kilometern oder maximal 60
Minuten Fahrzeit. |
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95 Prozent
aller Athleten sollen im Olympischen und Paralympischen Dorf in Köln
wohnen. |
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Alle
paralympischen Sportarten finden in denselben Arenen statt wie die
olympischen Wettbewerbe. |
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Im Umkreis
von 500 Kilometern leben rund 160 Millionen Menschen - eine riesige
potenzielle Fanbasis. |
Olympia soll nicht verteilt über ein Land stattfinden - sondern als echtes
Festival des Sports in einer der dichtesten Sportregionen Europas.
Nachhaltigkeit als Grundprinzip
Der vielleicht wichtigste Punkt
der Bewerbung: 100 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden oder
werden nur temporär errichtet.
Von der Regattastrecke in
Duisburg über den Hockeypark in Mönchengladbach, die Lanxess-Arena in Köln, die
Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf bis zum legendären Fußballtempel auf Schalke -
Nordrhein-Westfalen bringt eine Sportinfrastruktur mit, von der andere Bewerber
nur träumen können.
Herzstück soll ein temporäres
Leichtathletikstadion in Köln werden - eingebettet in ein neues Olympisches und
Paralympisches Dorf. Nach den Spielen entsteht daraus ein modernes Stadtquartier
mit Wohnungen, Grünflächen, Geschäften und sozialer Infrastruktur.
Spektakulär wie nie zuvor
Olympische Spiele leben von
Emotionen - und von vollen Tribünen. KölnRheinRuhr plant mit rund 14 Millionen
Tickets für Olympia und Paralympics.
Neue Maßstäbe sollen unter
anderem gesetzt werden mit:
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dem Aquatics
Dome auf Schalke für Schwimmwettbewerbe vor 60.000 Zuschauern |
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der Merkur
Spiel-Arena in Düsseldorf für Ballsportarten mit bis zu 50.000 Fans |
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der
Lanxess-Arena in Köln als paralympische Finalarena |
Das wären Bilder, die um die Welt gehen.
Eine Region, die Sport lebt
Nordrhein-Westfalen ist nicht
nur Sportstandort - es ist Sportkultur.
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17.300
Sportvereine |
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rund 5,5
Millionen Mitglieder |
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mehr als 30
Welt- und Europameisterschaften in den vergangenen zehn Jahren |
Der Sport bringt Menschen aus über 170 Herkunftsländern zusammen. Integration,
Teilhabe und Gemeinschaft werden hier gelebt - auf dem Sportplatz, in der Halle,
auf der Laufbahn.
Paralympics als gleichwertiger Kern der Spiele
Ein zentrales Versprechen der
Bewerbung: Olympia und Paralympics werden gemeinsam gedacht - organisatorisch,
infrastrukturell und kommunikativ.
Alle paralympischen Wettbewerbe
finden in denselben Arenen statt wie die olympischen Disziplinen.
Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe sind nicht Begleitmusik, sondern
Grundprinzip.
Demokratisch wie keine andere Bewerbung
Am 19. April 2026 finden in
allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide statt. Rund vier Millionen
Menschen dürfen abstimmen, ob ihre Stadt Teil der Bewerbung sein soll.
So viel direkte Demokratie gab
es noch nie bei einer Olympiabewerbung.
Ein Impuls für den gesamten Sport
Schon jetzt entfaltet die
Bewerbung Wirkung:
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600 Millionen
Euro Landesförderung für Sportstättensanierung ab 2026 |
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bessere
Trainerförderung im Nachwuchsleistungssport |
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kostenlose
Aus- und Fortbildungen für Übungsleiter |
Olympia wird hier nicht als Selbstzweck gedacht - sondern als Motor für den
Breiten- und Leistungssport gleichermaßen.
Wo welche Sportarten stattfinden sollen
Die Bewerbung KölnRheinRuhr
verteilt die Wettbewerbe auf eine Vielzahl bewährter Sportstandorte. Jede Stadt
bringt ihre sportliche DNA ein - von Leichtathletik über Schwimmen bis zu
Radsport, Rudern und Teamsportarten.
Olympische Sportarten (Auswahl)
Köln
Leichtathletik (temporäres Stadion), Rugby, Fußball, Bogenschießen, Marathon-
und Freiwasserschwimmen, Tennis, Turnen
Düsseldorf
Basketball, Badminton, Fechten, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon
Essen
Boxen, Gewichtheben, Schießen
Dortmund
Handball, Fußball
Gelsenkirchen
Schwimmen, Synchronschwimmen, Turmspringen
Duisburg
Rudern, Kanu, Triathlon, Mountainbike
Markkleeberg
Kanu
Mönchengladbach
Hockey
Pulheim
Golf
Aachen
Reitsport, Fußball
Bochum
Moderner Fünfkampf, Fußball
Krefeld
Taekwondo
Oberhausen
Volleyball
Monheim
Skateboarding
Wuppertal
Sportklettern, Fußball, Wasserspringen
Paralympische Sportarten (Auswahl)
Köln
Para Leichtathletik, Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis,
Sitzvolleyball, Para Bogensport, Para Radsport
Düsseldorf
Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boccia, Para Judo, Para Taekwondo,
Para Tischtennis, Para Triathlon
Essen
Para Gewichtheben, Para Sportschießen, Sitzvolleyball
Gelsenkirchen
Para Schwimmen
Duisburg
Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern
Aachen
Para Dressursport
Krefeld
Rollstuhlrugby
Die Timeline auf dem Weg zu Olympia
Der Entscheidungsprozess ist klar strukturiert und transparent angelegt.
Dezember 2025
Verabschiedung der Entscheidungsmatrix durch den DOSB und Versendung des
Rahmenwerks an alle Bewerber
Mitte Februar 2026
Versand des Fragenkatalogs (206 Kriterien) an alle Bewerberregionen
4. Juni 2026
Frist zur Einreichung der finalen Konzepte beim DOSB (zahlreiche Fragebögen und
Ausschreibungen)
Juni / Juli 2026
Evaluierung der Bewerbungskonzepte durch den DOSB und Einbindung der
Spitzenverbände
August / September 2026
Überprüfung der Evaluierungsergebnisse und Einarbeitung in den Kandidatenbericht
26. September 2026
Außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB - Entscheidung über den
deutschen Kandidaten für den internationalen Wettbewerb beim IOC
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Olympia als Zukunftsprojekt
Die Bewerbung KölnRheinRuhr ist mehr als ein Sportgroßereignis. Sie ist ein
Zukunftsversprechen: für nachhaltige Stadtentwicklung, für gesellschaftlichen
Zusammenhalt, für gelebte Inklusion - und für eine neue Generation von
Sportbegeisterten.
Olympia an Rhein und Ruhr könnte zeigen, wie moderne Spiele im 21. Jahrhundert
aussehen: kompakt, klimabewusst, demokratisch legitimiert und tief in der
Sportkultur verwurzelt. |
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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