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Dubai-Marathon am Sonntag: Äthiopier auch beim Jubiläum favorisiert |
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| Gadisa
Birhanu und Fantu Woku |
Äthiopier auch beim Jubiläum in Dubai favorisiert
Mit einem hochklassigen
Elitefeld wird am Sonntag die 25. Auflage des Dubai-Marathons gestartet. Dabei
sind es einmal mehr äthiopische Läufer, die favorisiert sind: Gadisa Birhanu und
Fantu Worku werden stark eingeschätzt. Äthiopier bestimmen seit Jahren das
Geschehen beim Dubai-Marathon. Zwölfmal in Folge kam der Sieger bei den Männern
zuletzt aus dem ostafrikanischen Land. Bei den Frauen gab es jüngst vier Siege
in Serie für Äthiopien.
"Ich habe gut trainiert und bin
nach Dubai gekommen, um zu gewinnen", sagte Gadisa Birhanu. Seine Landsleute
Berehanu Tsegu (Bestzeit: 2:05:24), Abera Kuma (2:05:50) und Deribe Robi
(2:05:58) können ebenso Bestzeiten von unter 2:06:00 vorweisen. Das
Frauen-Elitefeld wird angeführt von der aus Äthiopien stammenden, aber für den
Bahrain laufenden Mimi Belete. Die 37-Jährige hat eine Bestzeit von 2:21:22
Stunden, kam jedoch schon länger nicht mehr an derartige Zeitbereiche heran.
Stärker einzuschätzen ist Fantu Worku. Die 26-jährige Äthiopierin hatte bei
ihrem Marathon-Debüt in Berlin im vergangenen September bei sehr warmem Wetter
als Fünfte in 2:21:57 überzeugt. "In Berlin war es mir deutlich zu warm. Ich
habe seitdem sehr gut trainiert und hoffe, dass ich am Sonntag unter 2:20:00
laufen kann", sagte Fantu Worku.
Insgesamt rund 20.000 Läufer
haben für die 25. Auflage des Rennens gemeldet. Darunter sind aber auch
Athleten, die bei den parallel stattfindenden Wettbewerben über 4 und 10 km
starten. Der Marathon wird rund 4.000 Teilnehmer haben. Dies ist eine Rekordzahl
für den Dubai-Marathon und damit bestätigt das Rennen seine Position als größtes
Rennen über die klassische Distanz auf der arabischen Halbinsel.
"Die Corona-Pandemie hatte uns
ziemlich getroffen. Und wir gehen daher auch in unserem Jubiläumsjahr immer noch
durch eine Konsolidierungsphase. Aber wir bieten ein hohes Preisgeld mit einer
Siegprämie von 80.000 US-Dollar. Und wir sind weiterhin in der Gruppe der zehn
schnellsten Marathonläufe weltweit", sagte Race-Direktor Peter Connerton.
Dass überhaupt in einem
Wüsten-Emirat ein Marathon stattfinden könnte, daran war vor dem Jahr 2000 nicht
zu denken. Doch die Veranstalter des Dubai-Marathons entwickelten das Rennen zu
einem Trendsetter für die gesamte Region. Der Laufsport entwickelte sich in der
Folge in Ländern, in denen man dies nie für möglich gehalten hätte. Heute finden
auf der arabischen Halbinsel in den Wintermonaten eine Reihe von hochklassigen
Straßenrennen auf meist sehr schnellen Strecken statt.
Der Dubai-Marathon, bei dem
Äthiopiens Laufsport-Legende Haile Gebrselassie von 2008 bis 2010 dreimal in
Folge gewann und den Weltrekord einmal nur recht knapp verpasste, hat sich in
der Liste der schnellsten City-Marathonrennen weit oben etabliert. In dieser
Statistik wird der Durchschnitt der schnellsten zehn je bei einem Rennen
gelaufenen Zeiten gewertet. Mit 2:04:02,5 beziehungsweise 2:18:23,2 Stunden
steht der Dubai-Marathon bei Männern und Frauen jeweils auf dem sechsten Platz.
Die Favoriten beim Dubai-Marathon
Männer:
Gadisa Birhanu
Berehanu Tsegu
Abera Kuma
Deribe Robi
Hailu Zewdu
Belay Bezabeh
Gadissa Tafa
Gizealew Ayana
Yasin Haji
Nibret Melak
Semachw Sewnet |
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ERI |
2:04:59
2:05:24
2:05:50
2:05:58
2:06:31
2:06:58
2:07:02
2:07:15
2:07:45
Debüt
Debüt |
Frauen:
Mimi Belete
Fantu Worku
Anchinalu Dessie
Tigst Getnet
Abebech Afework
Sofia Assefa
Zinash Mekonen
Muliye Dekebo
Maritu Ketema
Tadelech Bekele
Lemlem Hailu
Alemaddis Eyayu
Aberash Shilima |
BRN
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH
ETH |
2:21:22
2:21:57
2:22:17
2:23:17
2:23:33
2:23:33
2:24:55
2:25:35
2:25:55
2:26:23
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Debüt
Debüt |
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln Foto: Dubai Marathon
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