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45. Jubiläum des Berliner Halbmarathon mit Rekordzahlen und Premiere |
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45. Jubiläum des GENERALI
BERLINER HALBMARATHON
mit Rekordzahlen und Premiere
Zum 45. Jubiläum des GENERALI
BERLINER HALBMARATHON sorgen an zwei Tagen rund 48.000 Teilnehmende für Bewegung
in der Hauptstadt - so viele wie nie zuvor. Darunter sind 42.563 Läufer:innen,
900 Skater sowie 20 Rollstuhlfahrende und Handbiker. Auch der Nachwuchs setzt
starke Akzente: Rund 1.500 Bambini und etwa 100 Kinder beim Kids Skating gehen
an den Start und erleben ihre ganz persönlichen Sportmomente.
Außerdem feiern mehr als 3.000
Läufer:innen am Samstag die Premiere der Garmin BERLIN MILE beim GENERALI
BERLINER HALBMARATHON - ein neuer Wettbewerb, der sofort auf große Resonanz
stößt. "Die Garmin BERLIN MILE beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON eignet sich
perfekt für Einsteiger:innen, die auf den 1.609 Metern ihre ersten persönlichen
Erfolgserlebnisse feiern wollen", so Jürgen Lock, CEO SCC EVENTS.
"Wir sind sehr stolz darauf,
seit acht Jahren als Titelpartner Teil dieses besonderen Events zu sein. Sport
ist für uns weit mehr als Bewegung - er verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft
und steht für Chancengerechtigkeit. Gemeinsam mit SCC EVENTS teilen wir Werte
wie Leistung, Fairness und Teamgeist", sagt Tina Mirzai-Spitzer, Head of
Corporate Communications Generali Deutschland. "Gerade in herausfordernden
Zeiten zeigt sich, welche integrative Kraft Sport entfalten kann."
Langjährige Partnerschaften mit
der Berliner Polizei, der Berliner Feuerwehr und der Johanniter-Unfall-Hilfe
sorgen für einen reibungslosen Ablauf und ein umfassendes Sicherheits- und
Versorgungskonzept. Dabei wird nicht nur die Strecke betreut - auch die
Anforderungen der gesamten Stadt werden mitgedacht, etwa durch eigens
eingerichtete Feuerwehrstationen innerhalb des Streckenkurses.
Frauenanteil erreicht neuen Höchststand
Der GENERALI BERLINER
HALBMARATHON wird zunehmend weiblicher: 46 Prozent der Läufer:innen sind Frauen
- so viele wie nie zuvor. Der Trend zeigt klar nach oben (2025: 43 Prozent,
2024: 41 Prozent, 2019 39 %). Besonders auffällig: die junge Generation. In den
Altersgruppen unter 30 dominieren inzwischen die Frauen. Bei den 25- bis
30-Jährigen liegt ihr Anteil bei 54 Prozent, bei den 18- bis 25-Jährigen sogar
bei beeindruckenden 60 Prozent. Ein deutliches Signal für die Zukunft des
Laufsports.
Jürgen Lock verweist in diesem
Zusammenhang auch auf die Initiative "WOMEN WHO RUN in the dark", bei der SCC
EVENTS gemeinsam mit dem Tagesspiegel in den vergangenen Monaten kostenlose
Trainingsläufe für Frauen in der dunklen Jahreszeit angeboten hat.
Premieren und Heimspiel
28.015 Teilnehmende stehen in
diesem Jahr zum ersten Mal an der Startlinie des GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
Gleichzeitig zeigt sich die Hauptstadt als starke Gastgeberin - mit 14.349
Berliner:innen im Feld, die ihr Heimspiel auf den Straßen der Stadt genießen.
Erstmals GENERALI BERLINER HALBMARATHON-App
Mit einer eigens entwickelten
App bietet SCC EVENTS sowohl für Teilnehmende als auch Zuschauer:innen in diesem
Jahr einen noch besseren Service an. Die App liefert Live-Tracking, eine
interaktive Streckenkarte, News, Hintergrundinformationen uvm.
Gut vorbereitet bei kühlen Temperaturen
Bei voraussichtlich nur rund 4
Grad Celsius am Sonntagmorgen gilt: warm anziehen und vor dem Start nicht
auskühlen. Kälte kann die Leistungsfähigkeit senken und dazu führen, dass der
Körper schon vor dem Start unnötig Energie verbraucht. Überziehkleidung wie
Hoodies oder Jacken kann kurz vor der Startlinie an die Berliner Stadtmission
gespendet werden und kommt anschließend wohnungslosen Menschen zugute.
Hochklassigstes Elite-Feld der Geschichte am Start
Mit dem hochklassigsten
Elitefeld in der Geschichte des Rennens wird am Sonntag der GENERALI BERLINER
HALBMARATHON gestartet. Bei der 45. Auflage des schnellsten deutschen Laufes
über die 21,0975-km-Distanz führen der Kenianer Michael Temoi und die
Äthiopierin Likina Amebaw die Startlisten an. Temoi ist mit seiner persönlichen
Bestzeit von 58:00 Minuten der schnellste Läufer, der jemals auf einer
Startliste des GENERALI BERLINER HALBMARATHON stand. Amebaw weist mit 64:44
ebenfalls eine hochkarätige Bestzeit auf. Amanal Petros (Hannover 96), der vor
einem Jahr beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON als erster deutscher Läufer die
Stunden-Barriere durchbrach und mit seiner Zeit von 59:31 weiterhin den
nationalen Rekord hält, und Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), die sich im
vergangenen Herbst auf 67:28 verbesserte, sind die schnellsten deutschen
Athlet:innen auf der Startliste. Beide können am Sonntag erstklassige
Platzierungen erreichen.
Das Rennen der Männer
Acht Läufer mit Bestzeiten von
unter einer Stunde stehen auf der Startliste - das gab es in der Geschichte des
GENERALI BERLINER HALBMARATHON noch nie. Der schnellste von ihnen ist ein
Youngster: Der 21-jährige Kenianer Michael Temoi sorgte vor Kurzem mit einem
Sieg beim Rom-Ostia-Halbmarathon für eine große Überraschung. Dabei erreichte er
mit 58:00 eine Weltklassezeit. "Ich hoffe, dass ich in Berlin noch schneller
laufen kann als in Rom. Ich habe von der schnellen Strecke gehört", sagte Temoi
während der Pressekonferenz. Temoi trifft auf hochkarätige Konkurrenz. Darunter
sind neben dem Berliner Streckenrekordler Eric Kiptanui, der das Rennen 2018 in
58:42 Minuten gewann, auch Gideon Kiprotich (beide Kenia/Bestzeit: 58:49) und
Dominic Lobalu (59:12). Der aus dem Süd-Sudan stammende Schweizer ist der
amtierende 10.000-m-Europameister.
Noch vor wenigen Wochen stand
Amanal Petros auf der Startliste ganz weit oben. Doch aufgrund einer Reihe von
hochkarätigen Nachmeldungen steht er nun auf Platz sieben. "Ich habe in Kenia
sehr gut trainieren können und bin optimistisch. Wenn es nicht zu kalt wird,
peile ich eine Zeit um 59:00 Minuten an", sagte Amanal Petros. Vier weitere
Läufer aus der deutschen Spitze werden am Sonntag starten: Johannes Motschmann
(Marathon Team Berlin/Bestzeit: 61:03), die Trainingspartner Simon Boch (61:15)
und Hendrik Pfeiffer (beide Düsseldorf Athletics/61:28) und Nils Voigt (TV
Wattenscheid/61:35). Kurzfristig passen müssen Sebastian Hendel (Marathon Team
Berlin/61:52) und Sam Parsons (SCC Berlin).
Das Rennen der Frauen
Bei den Frauen stehen fünf
Athletinnen auf der Startliste, die bereits Zeiten von unter 68:00 Minuten
erreicht haben - mehr waren es noch nie in der Geschichte des Rennens. Als
Favoritin gilt Likina Amebaw, der 2025 ein Durchbruch über die
Halbmarathon-Distanz gelang. Die Äthiopierin gewann überraschend in Kopenhagen
und stellte mit 64:44 einen Streckenrekord auf. Amebaw will die schnelle Strecke
für eine weitere Bestzeit nutzen. Die Kenianerin Veronica Loleo ist die
voraussichtlich stärkste Konkurrentin von Likina Amebaw. Sie verbesserte sich im
vergangenen Oktober in Valencia auf 65:46. "Ich erwarte eine gute Zeit", sagte
die Kenianerin.
Sehr gute Platzierungschancen
haben auch zwei deutsche Läuferinnen: Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics)
kommt zurück zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON, wo sie im vergangenen Jahr
bereits die schnellste deutsche Läuferin war. In der Zwischenzeit hat sie sich
auf 67:28 Minuten verbessert. Eine starke Rolle spielen kann auch Domenika Mayer
(LG Telis Finanz Regensburg), die zum ersten Mal den GENERALI BERLINER
HALBMARATHON laufen wird. Sie zeigte im Februar in Barcelona bereits eine sehr
gute Form. Dort verbesserte sich Domenika Mayer um deutlich über eine Minute auf
68:08. "Ich hoffe auf ein schnelles Rennen. Ich bin in diesem Jahr schon eine
gute Zeit gelaufen, aber ich glaube, es geht noch mehr", sagte Domenika Mayer.
Auch bei den Frauen geht ein
breites deutsches Elitefeld an den Start. Drei weitere nationale Topläuferinnen
stehen auf der Startliste: Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin/Bestzeit:
69:41), die 3.000-m-Hindernis-Spezialistin Gesa Krause (Silvesterlauf
Trier/69:47), Rabea Schöneborn (Marathon Team Berlin/70:35), die
Zwillingsschwester von Deborah (Marathon Team Berlin).
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Zahlen (gemeldete Teilnehmende)
Läuferinnen und Läufer: 42.563
Skater: ca. 900
Handbiker/Rollstuhlathet:innen: 20
Kids Skating/Bambini: ca. 100/ca. 1.500
Teilnehmende aus 134 Nationen |
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Live-Stream vom Rennen
Der
Live-Stream auf dem SCC EVENTS Youtube-Kanal startet gegen 9:45 Uhr
und dauert bis 12:30 Uhr. |
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Autor und Copyright: Jochen Schmitz für Laufen-in-koeln
Fotos: SCC Events / Pekto beier
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