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Zeitumstellung - Die verlorene Stunde - und was sie für Läufer bedeutet |
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Die verlorene Stunde - und was sie für Läufer bedeutet
Sonntagmorgen fühlt sich anders
an. Der Blick auf die Uhr bestätigt es. Eine Stunde fehlt. In der Nacht auf den
29. März 2026 wird die Zeit von 2:00 auf 3:00 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit
beginnt.
Was nach einer Kleinigkeit
klingt, trifft den Körper spürbar. Rund ein Drittel der Menschen reagiert auf
die Zeitumstellung mit Müdigkeit, Schlafproblemen und verminderter
Leistungsfähigkeit. Für Läufer bedeutet das: Der Trainingsplan bleibt gleich,
das Körpergefühl nicht.
Gerade in den ersten Tagen
wirkt die Belastung oft höher als gewohnt. Die innere Uhr hinkt hinterher.
Besonders frühe Einheiten fallen schwerer, weil es morgens zunächst wieder
dunkler ist.
Doch die Zeitumstellung hat
auch ihre starke Seite. Die Abende werden länger hell. Genau das verändert den
Laufsport.
Mehr Licht bedeutet:
- bessere Trainingsbedingungen
nach Feierabend
- mehr Sicherheit auf den Strecken
- neue Motivation nach den Wintermonaten
Die Empfehlung ist einfach: Tempo rausnehmen, Körper beobachten, ein bis zwei
Tage anpassen. Danach stellt sich der Rhythmus meist von selbst ein.
Am Ende bleibt eine Erkenntnis:
Eine Stunde geht verloren. Eine ganze Laufsaison beginnt.
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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