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Innsbruck-Alpine Trailrun Festival 2026 - Innsbruck will mehr als groß sein |
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| Johannes Anzengruber
(Bürgermeister der Stadt Innsbruck), Philip Wohlgemuth (1.
Landeshauptmann-Stellvertreter und Sportlandesrat Tirols), Barbara
Plattner (Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus), Johanna Hiemer (österr.
Skibergsteigerin und Volkswagen Nutzfahrzeuge Athletin) und Alexander
Pittl (Geschäftsführer der Laufwerkstatt und IATF-Organisator) schauen
gespannt auf das IATF 2026 |
Innsbruck-Alpine Trailrun Festival 2026 - Innsbruck will mehr als groß sein
8.500 Läufer aus 82
Nationen, 60.000 erwartete Besucher und ein neues Eliterennen mit 30.000 Euro
Preisgeld: Das adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2026 wächst weiter und
schickt sich an, den Trailfrühling in Europa einmal mehr zu dominieren. Doch die
eigentliche Geschichte beginnt nicht bei Rekordzahlen. Sie beginnt dort, wo
Stadt, Berge und Szene für vier Tage zu einer einzigen Laufbühne verschmelzen
Wenn ein Event größer wird als sein Startfeld
Es gibt Laufveranstaltungen,
die füllen Startfelder. Und es gibt Laufveranstaltungen, die erzeugen einen Sog.
Das adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festival gehört längst zur zweiten
Kategorie. Vom 29. April bis 2. Mai 2026 wird Innsbruck erneut zum Treffpunkt
einer internationalen Trailrunning-Szene, die inzwischen weit über den
deutschsprachigen Raum hinausstrahlt. 8.500 Teilnehmer aus 82 Nationen sind
gemeldet. Damit knackt das Festival den nächsten Rekord. Nach Angaben des
Veranstalters zählt es inzwischen zu den drei größten Trailrunning-Festivals
Europas. Schon 50 Tage vor dem Start waren die Hauptbewerbe ausverkauft.
Das klingt zunächst nach einer
Erfolgsmeldung. Interessant wird es aber erst, wenn man versteht, warum dieses
Event eine so starke Anziehungskraft entwickelt hat. Innsbruck bietet nicht nur
Berge. Innsbruck bietet Kontrast. Unten die urbane Kulisse, kurze Wege, Expo,
Publikum und Festivalatmosphäre. Oben technisch fordernde Trails, Höhenmeter,
Grate und Panorama. Genau diese alpin urbane Mischung beschreibt auch der
Veranstalter als Markenkern des Events. Neben den Rennen gehören Expo,
Sideevents und sogar ein Cheering Bus zum Konzept, damit auch Begleiter und
Zuschauer nah dran sind. Das Festival will nicht nur Wettkampf sein. Es will
Erlebnis sein.
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| Das größte
Trailrunning-Event Österreichs findet vom 29. April bis zum 2. Mai in
Innsbruck statt und bricht erneut Rekorde |
Vom Business Trail bis zum Ultrabrett
Sportlich ist die Spannweite
bemerkenswert. Das Programm 2026 reicht vom 7,3 Kilometer langen Business Trail
und Nighttrail bis zum K110 "Masters of Innsbruck" über 112,6 Kilometer und
5.500 Höhenmeter. Dazwischen liegen Formate für nahezu jedes Leistungsniveau,
vom Rookie Trailrun über 17,5 Kilometer bis zum Trail Marathon über 43,4
Kilometer. Mit 12 Bewerben richtet sich das Festival an Einsteiger,
ambitionierte Bergläufer und Ultraläufer. Gerade diese Bandbreite macht
verständlich, warum das Festival nicht nur Elite anzieht, sondern eine komplette
Szene.
Das neue Rennen für die Spitze
Der vielleicht spannendste neue
Baustein für 2026 heißt "Trail Hunt". Dahinter steckt kein weiteres klassisches
Rennen, sondern ein Eliterennen im Verfolgungsformat über zwei Etappen entlang
der legendären Nordkette. Mit seiner Dynamik knüpft das Format an die
erfolgreichen World Mountain and Trail Running Championships 2023 Innsbruck
Stubai an und bringt zusätzliche sportliche Schärfe in das Festival. Am 30.
April steht zunächst ein Vertical über 7,4 Kilometer und 1.330 Höhenmeter an.
Tags darauf folgt das Verfolgungsrennen über 24,9 Kilometer. Das Gesamtpreisgeld
beträgt 30.000 Euro. Für das Festival ist das mehr als ein sportlicher
Nebenschauplatz. Es ist ein Signal an die Weltelite des Trailrunnings und ein
Hinweis darauf, dass Innsbruck nicht nur Masse will, sondern auch sportliches
Profil.
Ein Highlight im Saisonkalender
Wie weit die Strahlkraft
inzwischen reicht, zeigen auch die Stimmen aus Politik, Tourismus und Szene.
Philip Wohlgemuth, 1. Landeshauptmann Stellvertreter und Sportlandesrat von
Tirol, bezeichnet das IATF mit 8.500 Teilnehmern aus 82 Nationen als
internationales Aushängeschild für das Sportland Tirol. Die Verbindung aus
sportlicher Höchstleistung, Naturerlebnis und Gastfreundschaft sei beispielhaft
und zeige, wie ein hochwertiges Sportevent mit Strahlkraft funktioniere.
Auch Innsbrucks Bürgermeister
Johannes Anzengruber unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die
Stadt. Vier Tage lang werde Innsbruck zur internationalen Trailrunning-Metropole
für 60.000 Besucher. Zugleich sei das Event eine ideale Gelegenheit, das
alpin-urbane Lebensgefühl der Stadt nach außen zu tragen und der
sportbegeisterten Bevölkerung ein hochklassiges Sportereignis zu bieten.
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Mit 8.500
Teilnehmenden aus 82 Nationen bricht das IATF erneut Rekorde |
Wachstum mit Wirkung
Dass diese Entwicklung kein
Zufall ist, zeigt der Blick zurück. 2025 meldete das Festival 7.200 Läufer aus
73 Nationen und 50.000 Besucher. In der Jubiläumsausgabe sprach der Veranstalter
sogar davon, sich direkt hinter dem UTMB als zweitgrößtes Trail Event Europas
etabliert zu haben. Ob man solche Ranglisten in jedem Detail mitgehen möchte
oder nicht, eines ist unstrittig: Die Wachstumskurve ist steil. Von 7.200 auf
8.500 Teilnehmer in nur einem Jahr ist im Laufsport keine Randnotiz. Es ist ein
Statement.
Und dieses Statement endet
nicht im Zielkanal. Das IATF ist längst Wirtschaftsfaktor und
Gemeinschaftsleistung zugleich. Rund 500 Mitarbeiter, mehr als 1.000 Schichten
und über 20 Vereine sorgen dafür, dass das Großevent reibungslos und nachhaltig
über die Bühne geht. Veranstalter Alexander Pittl spricht davon, dass hinter den
beeindruckenden Zahlen Menschen stehen, die mit Leidenschaft und Präzision
arbeiten. Ziel sei es, Athleten und Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu
bieten, sportlich, logistisch und emotional auf höchstem Niveau. Mit dem neuen
Elite-Rennformat erreiche das Festival zudem weitere Topathleten der Szene.
Neben der sportlichen
Faszination überzeugt das Event auch wirtschaftlich. Barbara Plattner,
Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, bezeichnet das IATF als wichtigstes
Trailrunning Event im deutschsprachigen Raum und als starken internationalen
Botschafter für die Region Innsbruck. Fast drei Viertel der Teilnehmer reisen
von außerhalb Tirols an. Bereits im vergangenen Jahr wurden 30.000 Nächtigungen
und eine Wertschöpfung von 3,6 Millionen Euro verzeichnet. Damit ist das
Festival auch ein Lehrbeispiel dafür, wie stark Laufveranstaltungen heute
Destinationen prägen können, wenn Sport, Tourismus und Inszenierung sauber
zusammenspielen.
Der Rhythmus dieser vier Tage
Der Startschuss fällt am
Mittwoch, 29. April, um 18:00 Uhr am Vorplatz des Tiroler Landestheaters mit dem
K7 Business Trail und dem K7 Night Trail. Am Donnerstagvormittag treffen
internationale Elite und Vertikal Spezialisten beim Trail Hunt Vertikal sowie
beim Vertical aufeinander, wenn es hinauf zur Seegrube geht. Am Nachmittag
gehört die Bühne beim Young Talents Race den jungen Läufern.
Der Freitag steht ganz im
Zeichen des Trail Hunt. Die Damen starten um 9:30 Uhr, die Herren um 10:00 Uhr,
gefolgt vom Mixed Massenstart um 10:30 Uhr. Am Nachmittag rückt beim Kids Trail
der Nachwuchs in den Mittelpunkt. Am Samstag folgen schließlich die Mittel und
Langdistanzen. Bereits um Mitternacht beginnen mit dem K110 Master of Innsbruck
und dem K85 Heart of the Alps Ultra die beiden Königsdistanzen. In den
Morgenstunden gehen danach der K65 Panorama Ultra Trail, der K42 Trailmarathon,
das K35 Discovery Race, der K25 Trailhalbmarathon und der K15 Rookie Trailrun
auf die Strecke.
Warum Innsbruck die Szene fesselt
Für die Läufer selbst ist
ohnehin etwas anderes entscheidend. Nicht die Millionen. Nicht die Rekorde.
Sondern das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als der eigene Lauf.
Genau darin liegt die eigentliche Stärke des Innsbruck Alpine Trailrun
Festivals. Wer hier startet, bekommt nicht nur eine Startnummer, sondern eine
Bühne. Wer zuschaut, erlebt nicht nur Sport, sondern eine Veranstaltung, die den
Trailrunning-Lebensstil sichtbar macht. Expo, Sideevents und das kulinarische
Angebot verstärken diesen Eindruck.
Auch aus Sicht der Athleten hat
das Event einen besonderen Klang. Die professionelle Skibergsteigerin und
Athletin von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Johanna Hiemer, beschreibt die Trails
rund um Innsbruck als einzigartig, technisch anspruchsvoll und landschaftlich
spektakulär. Das IATF sei Herausforderung und Fest zugleich, ein Ereignis, das
Menschen aus aller Welt zusammenbringe und genau jene Energie erzeuge, die viele
im Trailrunning suchen.
Und wer von außen auf dieses
Event blickt, versteht schnell, warum Innsbruck für ein verlängertes Wochenende
zum Epizentrum des europäischen Trailrunnings werden kann.
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adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2026
- Termin: 29. April bis 2. Mai 2026
- Ort: Innsbruck, Tirol
- Teilnehmer: 8.500
- Nationen: 82
- Erwartete Besucher: 60.000
- Touristische Wertschöpfung: rund 3,6 Millionen Euro
- Besonderheit 2026: neues Elite Rennformat "Trail Hunt" mit 30.000 Euro
Preisgeld
- Bewerbe: 12
- Streckenangebot: von rund 7 bis rund 110 Kilometer
- Höhenmeter: von rund 250 bis 5.500 |
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln Fotos Laufwerkstatt / Oss, Matthias Wendling / the.adventure.bakery
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