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Rhein-Ruhr-Marathon 2026: Duisburg läuft zum Teilnehmerrekord |
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| Trotz 25
Minuten Verspätung ... gute Stimmung am Start |
Rhein-Ruhr-Marathon 2026: Duisburg läuft zum Teilnehmerrekord
Der 43. Rhein-Ruhr-Marathon
führte am Sonntag wieder tausende Sportler durch Duisburg. Mit Marathon,
Halbmarathon, Staffeln, Handbike- und Inline-Wettbewerben sowie dem
Schulmarathon erreichte die Veranstaltung eine neue Größenordnung. Mehr als
9.500 gemeldete Starter bedeuteten einen Teilnehmerrekord.
Duisburg stand am Sonntag
wieder im Zeichen des Laufsports. Beim 43. Rhein-Ruhr-Marathon gingen die
Teilnehmer auf die Strecke, mit Start im Sportpark Duisburg und dem Zieleinlauf
in der schauinsland-reisen-Arena. Genau dieser Zieleinlauf bleibt eines der
Markenzeichen der Veranstaltung. Wer in Duisburg ankommt, läuft nicht einfach
über eine Ziellinie, sondern hinein in ein Stadion.
Die Veranstaltung war in diesem
Jahr größer als zuletzt. Bereits vor dem Marathonwochenende hatte die offizielle
Pressemappe 9.395 Teilnehmende als neuen Teilnehmerrekord genannt. Nach dem Lauf
berichtete der Veranstalter sogar von mehr als 9.500 gemeldeten Startern. Damit
rückte der Rhein-Ruhr-Marathon so nah wie selten zuvor an die Marke von 10.000
Teilnehmern heran.
Zum Programm gehörten auch 2026
mehrere Wettbewerbe: Marathon, Halbmarathon, Staffeln, Handbike- und
Inline-Wettbewerbe. Bereits am Freitag hatte der AOK-Schulmarathon den Auftakt
gemacht. Dort waren 3.233 Kinder und Jugendliche aus 46 Schulen in Duisburg und
Umgebung gemeldet. Auch das zeigt, dass der Rhein-Ruhr-Marathon längst mehr ist
als nur ein Rennen über 42,195 Kilometer.
Fast schon traditionell verlief
der Start nicht ganz ohne Verzögerungen. Auch an diesem Sonntag konnten einzelne
Wettbewerbe nicht pünktlich gestartet werden. Nach Beobachtungen vor Ort lag
dies erneut an Autofahrern, die Absperrungen nicht akzeptieren wollten und sich
stellenweise mit Ordnungskräften auseinandersetzten. Für die Organisation ist
das ein bekanntes Problem bei innerstädtischen Laufveranstaltungen: Bevor
tausende Sportler sicher auf die Strecke gehen können, muss die Strecke frei und
abgesichert sein.
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| Sieger Marathon: Elias Kroll
und Katharina Wehr, sowie die des Halbmarathon: Mila Primke und Simon
Bong |
Sportlich setzte sich im
Marathon der Männer Elias Kroll in 2:28:06 Stunden durch. Dahinter folgten Max
Komes in 2:30:32 Stunden und Jan Neuens in 2:30:42 Stunden. Bei den Frauen
gewann Katharina Wehr in 2:50:29 Stunden. Für die ASV-Läuferin war es bereits
der vierte Erfolg in Duisburg.
Auch der Halbmarathon war stark
besetzt. Die kürzere Distanz ist für viele Teilnehmer der passende Einstieg in
den Lauftag, für andere ein ernsthaftes Rennen mit klarer Zeitvorgabe. Gerade
diese Mischung macht Duisburg aus: ambitionierte Läufer, Vereinsathleten,
Erststarter, Staffeln, Handbiker, Inliner und viele Breitensportler teilen sich
ein gemeinsames Veranstaltungswochenende.
Der Rhein-Ruhr-Marathon lebt
dabei weniger von internationalem Spitzensport als von seiner regionalen
Verankerung. Duisburg bietet keinen Hochglanzmarathon, sondern einen ehrlichen
Stadtlauf mit langer Tradition. Die Strecke führt durch eine Stadt, die sich an
diesem Tag dem Sport öffnet. Laut Veranstalter säumten rund 50.000 Zuschauer die
Strecke.
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| Zieleinlauf
in der Schauinsland-Reisen-Arena |
Besonders wichtig bleibt der
Charakter als Veranstaltung für viele Zielgruppen. Der Schulmarathon bindet
Kinder und Jugendliche ein. Der Halbmarathon spricht Läufer an, die nicht die
volle Distanz laufen möchten. Staffeln machen den Marathon auch für Teams
erlebbar. Handbike- und Inline-Wettbewerbe erweitern das sportliche Spektrum
deutlich.
Am Ende bleibt der Eindruck
einer Veranstaltung, die 2026 spürbar gewachsen ist. Der Teilnehmerrekord zeigt,
dass der Rhein-Ruhr-Marathon weiter an Bedeutung gewinnt. Duisburg hat am
Sonntag nicht nur einen Marathon ausgerichtet, sondern ein großes Sportereignis
für die ganze Stadt.
Der 43. Rhein-Ruhr-Marathon war
damit mehr als eine Ergebnisliste. Er war ein starkes Zeichen dafür, dass
Traditionsläufe auch nach Jahrzehnten neue Energie entwickeln können. Duisburg
hat gezeigt, dass der Lauf seinen festen Platz im deutschen Laufkalender nicht
nur behauptet, sondern ausbaut.
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln Fotos: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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