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40. Refrather Herbstlauf: Im Königsforst kehrt der Halbmarathon zurück |
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40. Refrather Herbstlauf: Im
Königsforst kehrt der Halbmarathon zurück
Es gibt Läufe, die nicht laut
sein müssen, um ihren festen Platz im Kalender zu behaupten. Der Refrather
Herbstlauf gehört genau in diese Kategorie. Seit 1986 steht die Veranstaltung
des TV Refrath running team für schnelle Strecken, kurze Wege, herbstliche
Waldluft und eine Atmosphäre, die eher nach Lauftreff als nach Massenabfertigung
klingt. Am Sonntag, 8. November 2026, feiert der Klassiker im Königsforst seine
40. Auflage. Und ausgerechnet zum Jubiläum kehrt eine Distanz zurück, nach der
offenbar viele gefragt haben: der Halbmarathon.
Für Orgachef Jochen Baumhof war
die Entscheidung am Ende folgerichtig. ?Der Halbmarathon boomt. Da konnten wir
bei den vielen Nachfragen einfach nicht nein sagen?, sagt Baumhof. Damit wächst
der Refrather Herbstlauf wieder zu einem Dreiklang aus 5 km, 10 km und 21,1 km.
Wer zum Saisonende noch einmal eine schnelle Zeit laufen möchte, findet im
Königsforst ebenso seinen Platz wie alle, die den Herbst laufend genießen
wollen.
Dass der Lauf auch nach vier
Jahrzehnten nicht an Anziehungskraft verloren hat, zeigte bereits das vergangene
Jahr. Die Verlegung des Termins von Mitte Oktober auf Anfang November, also raus
aus den Herbstferien, erwies sich als Volltreffer. Nach Angaben des
Veranstalters lagen die Meldezahlen 2025 um satte 89 Prozent höher als 2024. Ein
deutliches Signal, dass der neue Termin besser in den Laufkalender vieler
Athleten passt.
Der Reiz des Refrather
Herbstlaufes liegt dabei nicht nur in der Tradition. Die Strecken führen durch
den Königsforst, auf schnellen und wetterfesten Naturwegen, teilweise über den
asphaltierten Rennweg. Gerade im November ist das ein starkes Argument. Wenn
andere Waldläufe bei Regen schnell schwer werden, bietet Refrath seit Jahren
einen Untergrund, der auch bei typischem Herbstwetter berechenbar bleibt. Dazu
kommt ein leicht welliges Profil, das zwar Rhythmus verlangt, schnelle Zeiten
aber ausdrücklich zulässt.
Gestartet wird an der
Schutzhütte ?Am dicken Stock?, dem bewährten Dreh und Angelpunkt der
Veranstaltung. Die Wege sind kurz, die Anreise ist unkompliziert. Über die A3
und A4 ist Refrath gut erreichbar, auch die KVB Linie 1 bringt Läufer bis nach
Refrath. Von dort kann der Weg zum Start schon als lockeres Einlaufen genutzt
werden. Es sind genau diese praktischen Details, die einen Lauf für viele
attraktiv machen: ankommen, Startnummer abholen, warmlaufen, starten.
Der Zeitplan am 8. November ist
klar strukturiert. Um 10.00 Uhr fällt der Startschuss für die 5 km
Wendepunktstrecke. Um 11.00 Uhr folgt der 10 km Lauf mit Wendepunkt auf dem
asphaltierten Rennweg. Um 12.30 Uhr startet der Halbmarathon, der als Kurs über
drei Runden mit jeweils 7.032 m gelaufen wird. Die 5 km und 10 km Strecken sind
DLV vermessen und damit bestenlistenfähig. Auch der Halbmarathon Kurs ist
entsprechend vermessen.
Für die Zeitnahme und
Auswertung setzt der Veranstalter auf cologne timing. Im Ziel wartet Krombacher
0,0 Prozent, danach lockt das große Kuchenbuffet in der Schutzhütte ?Am dicken
Stock?. Das klingt nach bodenständigem Vereinslauf, und genau das ist ein Teil
des Erfolgs. Der Refrather Herbstlauf verbindet familiäre Atmosphäre mit
professioneller Organisation. Oder, wie es der Veranstalter selbst
zusammenfasst: Tradition seit 1986, von Läufern für Läufer.
Zum Jubiläum bekommt dieser
Satz noch einmal besonderes Gewicht. Denn 40 Auflagen schafft man nicht allein
mit einer vermessenen Strecke und einer funktionierenden Zeitnahme. Dafür
braucht es ein Team, das den Lauf kennt, eine Strecke, die ihren Charakter
bewahrt, und Teilnehmer, die gerne zurückkommen. Refrath hat all das.
Wer im November noch einmal
eine Startnummer tragen möchte, bekommt hier gleich mehrere Optionen: kurz und
schnell über 5 km, klassisch über 10 km oder mit etwas mehr Ausdauer über den
zurückgekehrten Halbmarathon. Der Königsforst liefert die Kulisse, das TV
Refrath running team die Organisation.
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln Foto Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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