Inhaltsverzeichnis
   
  Startseite
  Laufkalender
  Ergebnislisten
  Fotoarchiv
  Lauf-Treffs
  Laufstrecken
  Rund ums Laufen
  Lauf-Reportagen
  Impressum
 

Kontakt


Detlev Ackermann

 
   
 
   
 
   
 
 

Spenden

 

 

Bickendorfer-Büdchenlauf - Interview mit Simon Bong und Vera Petrykowski
 
 
Laufen-in-Koeln >> Laufveranstaltungen >> Bickendorfer Büdchenlauf >> Artikel

27.09.2026  

 
 

Simon Bong - (Sieger über 5 und 10 Kilometer)
 
Interview mit Simon Bong (Sieger über 5 und 10 Kilometer)
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Wie fühlt es sich an, den 5- und den 10-km-Lauf gewonnen zu haben?
 
Simon Bong: Hart. Das war auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit. Die Beine waren nicht wie erhofft, aber es war die Anstrengung wert, dass ich hier sechsmal durch die gute Stimmung laufen konnte. Genau das hat richtig Spaß gemacht.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Mit welchen Zielen bist du heute an die beiden Starts gegangen?
 
Simon Bong: Eigentlich wollte ich über fünf Kilometer den Streckenrekord brechen und dann noch ein solides 10-km-Rennen machen. Das habe ich leider nicht geschafft, aber das Wetter hat es heute hart gemacht. Auch an alle, die das jetzt als letzten Test für den Köln-Marathon gemacht haben: Wenn ihr nicht ganz eure Zeit geschafft habt, macht euch keinen Kopf. Die Form ist trotzdem da. Viel Erfolg nächste Woche!

Bickendorfer Büdchenlauf: Wann hast du gemerkt, dass heute zweimal der Sieg möglich ist?
 
Simon Bong: Bei den fünf Kilometern ging es ein bisschen schneller. Bei den zehn Kilometern waren wir die ersten drei Kilometer noch eine Gruppe. Aber durch die Überrundung kann man taktisch, bevor man in das Ende der überrundeten Läufer hineinläuft, einmal attackieren. Dann hat man den Vorteil des Führungsrades, und das funktioniert meistens.

Bickendorfer Büdchenlauf: Wie hast du die Strecke in Bickendorf erlebt?
 
Simon Bong: Auf jeden Fall richtig abwechslungsreich. Hier auf der Zielgeraden ist eine schöne breite Straße, da kann man richtig Gas geben. Hinten in den engen Gassen läuft es sich etwas langsamer, aber dafür ist die Stimmung großartig.

Bickendorfer Büdchenlauf: Was war heute der härteste Moment für dich?
 
Simon Bong: Der erste Kilometer des 10-km-Laufs, weil ich da die fünf Kilometer noch deutlich gespürt habe. Aber das hat sich dann Gott sei Dank ein bisschen rausgelaufen.

Bickendorfer Büdchenlauf: Was hat dich auf den letzten Metern besonders motiviert?
 
Simon Bong: Die ganzen Kinder an der Strecke, die abklatschen wollten. Das macht immer richtig viel Spaß. Und zu wissen, dass es gleich vorbei ist.

Bickendorfer Büdchenlauf: Was macht den Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von RheinSign für dich besonders?
 
Simon Bong: Das Lied vom Bickendorfer Büdchen, das wir, glaube ich, auch im Hintergrund hören, die Leute an der Strecke und einfach, dass es ein wirklich authentischer Kölner Lauf ist.

Bickendorfer Büdchenlauf: Kommst du nächstes Jahr wieder?
 
Simon Bong: Auf jeden Fall.
 
 
 
Interview mit Vera Petrykowski (Siegerin des 10-km-Hauptlaufs)
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Was war dein erster Gedanke, als du über die Ziellinie gelaufen bist?
 
Vera Petrykowski:
Ich muss sagen, ich fand es super schön, hier auf der Schlussgeraden noch einmal an den ganzen Leuten vorbeizulaufen. Dann habe ich es einfach genossen, mit allen Kindern abzuklatschen und durch die Menge zu laufen.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Hast du vor dem Start damit gerechnet, ganz vorne zu laufen?
 
Vera Petrykowski: Ja, das war schon ein bisschen das Ziel. Eigentlich wollte ich ehrlicherweise auch ein bisschen schneller laufen. Aber ich habe nach zwei Kilometern gemerkt, dass das schwierig wird. Dann wollte ich das Rennen sauber durchlaufen und es auch genießen, hier durch die ganze Nachbarschaft zu laufen.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Wie hast du dir das Rennen eingeteilt?
 
Vera Petrykowski: Wir sind ein bisschen schneller losgelaufen. Als ich gemerkt habe, dass das heute nicht so gut passt, sind wir, glaube ich, relativ gleichmäßig gelaufen. Zum Glück ist ein Mann die ganze Zeit mit mir gelaufen – danke dafür! Dann war es ganz schön.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Was hat dir auf der Strecke am meisten Kraft gegeben?
 
Vera Petrykowski: Ich komme aus Bickendorf. Meine Mama wohnt in der Straße mit den ganzen Fähnchen, also direkt an der Strecke. Auf dem Weg runter vom Park, durch den Weißdornweg und den Brunnenbogen kannte ich einfach so viele Menschen. Da musste man ja fast gar nicht mehr selbst laufen.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Wie hast du die Stimmung wahrgenommen?
 
Vera Petrykowski: Ich muss wirklich sagen, das ist der Grund, warum ich hier so unfassbar gerne laufe: Die Stimmung ist so gut. Die Leute nehmen gefühlt alle ihre Frühstückstische mit auf die Straße. Alle sind da, und ich kenne einfach super viele Menschen.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Was steht bei dir als Nächstes sportlich an?
 
Vera Petrykowski: Nächste Woche werde ich nur meinen Bruder beim Halbmarathon begleiten. Ansonsten komme ich gerade aus der Saisonpause und starte den Aufbau, damit ich im Herbst und Winter erst einmal Cross laufen kann.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Würdest du anderen Läuferinnen und Läufern empfehlen, beim Bickendorfer Büdchenlauf mitzulaufen?
 
Vera Petrykowski: Auf jeden Fall, wegen der Stimmung. So viele Leute immer wieder an der Strecke zu haben, die die Läuferinnen und Läufer so sehr feiern – das gibt es, glaube ich, sehr, sehr selten. Deshalb sollte man auf jeden Fall herkommen.
 
Bickendorfer Büdchenlauf: Wie oft bist du hier schon mitgelaufen?
 
Vera Petrykowski: Uiuiui, das ist eine ganz komplizierte Frage. Ich glaube, beim ersten Mal war ich nicht dabei. Einmal war ich im Ausland und einmal krank. Also vermutlich etwa fünfzehn Mal, aber ich bin mir nicht ganz sicher. 


__________________________________
Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Fotos: KEM

Drucken Drucken     Mailen Weiterempfehlen     Merken Merken Nach oben Nach oben