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Was 42,195 Kilometer mit dem Meniskus machen
 
 
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05.10.2026  

 
 

 
Wer am Sonntag beim Köln-Marathon ins Ziel gelaufen ist, dürfte am Montag ziemlich genau wissen, welche Muskeln 42,195 Kilometer lang gearbeitet haben. Die Oberschenkel melden sich beim Treppensteigen, die Waden beim ersten Schritt aus dem Bett. Manches spürt man sofort.
 
Andere Reaktionen des Körpers bleiben unsichtbar.
 
Eine neue Studie zeigt nun, was während eines Marathons im Inneren des Kniegelenks passiert. Bei 100 Freizeitläufern verlagerte sich der innere Meniskus unmittelbar nach dem Rennen messbar nach außen. Im Durchschnitt nahm diese sogenannte Meniskusextrusion um 38 Prozent zu.
 
Das klingt zunächst beunruhigend.
 
Vier Tage später war die Veränderung im Mittel jedoch wieder verschwunden.
 
Die im September 2026 im Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports veröffentlichte Untersuchung liefert damit einen ungewöhnlich detaillierten Blick darauf, wie das Knie auf einen Marathon reagiert. Und sie erzählt eine wesentlich differenziertere Geschichte als die alte Frage, ob 42,195 Kilometer „die Knie kaputtmachen“.
 
Der Meniskus ist kein starrer Stoßdämpfer
 
In jedem Knie liegen zwei Menisken zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein. Die halbmondförmigen Strukturen bestehen aus Faserknorpel und helfen, die auftretenden Kräfte über eine größere Fläche zu verteilen.
 
Sie sind dabei keineswegs starre Unterlegscheiben.
 
Ein Meniskus verformt sich unter Belastung. Wird das Knie belastet, wirken Kräfte, die ihn nach außen drücken. Seine ringförmig verlaufenden Kollagenfasern helfen dabei, diesen Kräften entgegenzuwirken.
 
Dass sich ein Meniskus unter Belastung bewegt, ist deshalb zunächst ein normaler biomechanischer Vorgang.
 
Von einer Meniskusextrusion sprechen Mediziner, wenn sich der äußere Rand des Meniskus gegenüber dem Rand des Schienbeinkopfes nach außen verlagert. Dauerhaft ausgeprägte Extrusionen können beispielsweise bei Meniskusschäden und Arthrose eine Rolle spielen.
 
Das macht den neuen Befund interessant.
 
Es bedeutet aber nicht, dass jede messbare Verschiebung krankhaft ist.
 
Genau diese Unterscheidung ist für die neue Marathonstudie entscheidend.
 
100 Marathonläufer vor und nach dem Rennen
 
Die japanischen Forscher um Shinya Dobashi und Koji Iwasaki von der Hokkaido University untersuchten 100 Freizeitläufer bei insgesamt fünf Marathonveranstaltungen.
 
Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 47,2 Jahre alt. 77 waren Männer, 23 Frauen. Damit ähnelt die Gruppe zumindest beim Alter deutlich stärker einem typischen Marathonfeld als vielen klassischen Laborstudien mit jungen Sportstudenten.
 
Vor dem Marathon wurde bei beiden Knien per Ultraschall gemessen, wie weit der mediale, also innere Meniskus über den Rand des Schienbeins hinausragte.
 
Die Messung erfolgte im Stehen und damit unter Belastung.
 
Direkt nach dem Marathon wiederholten die Forscher die Untersuchung.
 
Bei 90 der Läufer wurde anschließend an den Tagen eins bis fünf nach dem Rennen erneut gemessen. Insgesamt standen damit Daten von 200 Knien vor und unmittelbar nach dem Marathon sowie von 180 Knien für die Nachbeobachtung zur Verfügung.
 
Das Besondere daran ist weniger die einzelne Messung nach dem Zieleinlauf.
 
Erstmals lässt sich damit recht genau verfolgen, wie lange das Knie braucht, bis dieser Wert wieder den Ausgangszustand erreicht.
 
Von 1,14 auf 1,57 Millimeter
 
Vor dem Marathon betrug die Meniskusextrusion durchschnittlich 1,14 Millimeter.
 
Unmittelbar nach dem Rennen waren es 1,57 Millimeter.
 
Die Differenz beträgt lediglich 0,44 Millimeter. Relativ zum Ausgangswert entspricht das allerdings einem Anstieg von 38 Prozent.
 
Genau hier zeigt sich, wie unterschiedlich sich ein Studienergebnis erzählen lässt.
 
„Marathon verändert Meniskus um 38 Prozent“ klingt dramatisch.
 
„Meniskus verschiebt sich durchschnittlich um knapp einen halben Millimeter“ klingt deutlich weniger bedrohlich.
 
Beides beschreibt denselben Befund.
 
Noch wichtiger ist deshalb der Blick auf die folgenden Tage.
 
Drei Tage verändert, am vierten wieder auf Ausgangsniveau
 
Am ersten Tag nach dem Marathon war die Meniskusextrusion weiterhin signifikant größer als vor dem Rennen.
 
Auch an Tag zwei.
 
Und an Tag drei.
 
Ab dem vierten Tag bestand im Gruppenmittel dagegen kein statistisch signifikanter Unterschied mehr zum Ausgangswert. Das galt auch für Tag fünf.
 
Der Meniskus reagierte auf die enorme wiederholte Belastung eines Marathons also messbar, die Veränderung bildete sich anschließend wieder zurück.
 
Das ist zunächst eine eher beruhigende Nachricht.
 
Vor allem ist es etwas anderes als eine strukturelle Verletzung.
 
Die Forscher sprechen ausdrücklich von einer vorübergehenden Extrusion. Ob diese kurzfristige Veränderung überhaupt eine klinische Bedeutung besitzt, wissen sie bislang nicht. Ebenso wenig lässt sich aus der Studie ableiten, dass ein Läufer zwingend vier Tage warten muss, bevor er wieder laufen darf.
 
Das wäre eine verführerische Trainingsregel.
 
Aber keine, die diese Studie belegt.
 
Bedeutet Tag vier also: Jetzt darf ich wieder laufen?
 
Nein.
 
Zumindest lässt sich das aus den Daten nicht ableiten.
 
Die Forscher haben beobachtet, wann sich ein bestimmter Ultraschallwert im Durchschnitt normalisierte. Sie haben nicht untersucht, ob Läufer, die am zweiten Tag wieder trainieren, häufiger Beschwerden bekommen als solche, die fünf Tage pausieren.
 
Sie haben auch keine Gruppen mit unterschiedlichen Regenerationsstrategien verglichen.
 
Und sie haben nicht getestet, wann Muskulatur, Stoffwechsel, Sehnen oder Nervensystem vollständig regeneriert waren.
 
Ein Marathon belastet schließlich erheblich mehr als den Meniskus.
 
Dass dieser eine Messwert nach ungefähr vier Tagen wieder das Ausgangsniveau erreicht, macht den vierten Tag deshalb nicht automatisch zum wissenschaftlich bestimmten Starttermin für den ersten Dauerlauf.
 
Die Autoren formulieren das selbst ausgesprochen vorsichtig: Ob die vorübergehende Extrusion klinische Konsequenzen hat oder überhaupt eine bestimmte Regenerationszeit rechtfertigt, müsse erst weiter untersucht werden.
 
Für den Läufer am Montag nach Köln bleibt deshalb die alte, weniger spektakuläre Regel sinnvoller: Die Rückkehr ins Training richtet sich nach der gesamten Erholung und nicht nach einem einzelnen Wert aus einer Ultraschallstudie.
 
Warum wandert der Meniskus überhaupt nach außen?
 
Ein Marathon bedeutet Zehntausende Schritte.
 
Bei jedem Bodenkontakt muss das Knie Kräfte übertragen. Der Meniskus hilft dabei, diese Belastung zu verteilen und besitzt dafür besondere viskoelastische Eigenschaften.
 
Viskoelastisch bedeutet vereinfacht: Das Gewebe verhält sich nicht wie ein völlig starrer Werkstoff. Seine Form und mechanischen Eigenschaften reagieren auf Belastungsdauer, Belastungshäufigkeit und Flüssigkeitsverschiebungen.
 
Dass sich nach mehreren Stunden Laufen eine messbare Veränderung ergibt, ist deshalb biomechanisch plausibel.
 
Und die Marathonstudie ist nicht der erste Hinweis darauf.
 
Bereits Untersuchungen bei kürzeren Laufbelastungen hatten gezeigt, dass sich der mediale Meniskus vorübergehend nach außen bewegen kann. Auch nach einem Berg-Ultramarathon wurde eine temporäre Meniskusextrusion beschrieben. Die aktuelle Arbeit geht vor allem deshalb einen Schritt weiter, weil sie den Verlauf an mehreren Tagen nach einem klassischen Straßenmarathon verfolgt.
 
Damit wird aus einem Momentbild ein Regenerationsverlauf.
 
Manche Knie reagierten stärker als andere
 
Interessant ist auch, dass die Veränderung nicht bei jedem Läufer gleich groß ausfiel.
 
Drei Faktoren waren in der statistischen Analyse unabhängig mit einer stärkeren akuten Extrusion verbunden: ein höherer BMI, eine höhere monatliche Laufleistung und ein größeres sogenanntes Knee Adduction Moment während des Gehens. Beim Alter zeigte sich nur ein grenzwertiger Zusammenhang.
 
Vor allem der Zusammenhang mit dem Trainingsumfang wirkt zunächst überraschend.
 
Man könnte schließlich erwarten, dass ein Läufer, der regelmäßig viele Kilometer absolviert, besonders gut an Langstreckenbelastungen angepasst ist.
 
Die Studie zeigt jedoch lediglich eine statistische Beziehung. Sie erklärt nicht, weshalb Läufer mit höherem monatlichem Umfang eine stärkere akute Veränderung zeigten.
 
Vielleicht liefen sie schneller. Vielleicht unterscheiden sich ihre Belastungshistorie, ihre Körperstruktur oder andere Faktoren. Vielleicht steckt hinter dem Zusammenhang ein Mechanismus, den die Untersuchung gar nicht erfasst hat.
 
Aus dem Ergebnis folgt deshalb ausdrücklich nicht, dass hohe Laufumfänge den Meniskus schädigen.
 
Ein Messwert über die Belastung der Knieinnenseite
 
Etwas erklärungsbedürftiger ist der dritte Faktor.
 
Vor dem Rennen bestimmten die Wissenschaftler bei den Läufern während des Gehens den sogenannten Knee Adduction Moment Impulse, kurz KAM-Impuls. Dafür nutzten sie einen Sensor am Unterschenkel.
 
Dieser biomechanische Wert dient als Maß dafür, wie sich die Belastung innerhalb des Kniegelenks verteilt und wird häufig im Zusammenhang mit der Belastung des inneren Kniekompartiments betrachtet.
 
Läufer mit höheren Werten zeigten nach dem Marathon eine stärkere Meniskusextrusion.
 
Das passt grundsätzlich zur Mechanik: Wo wiederholt höhere Belastungen auf der Innenseite des Knies wirken, könnte auch der mediale Meniskus stärker nach außen gedrückt werden.
 
Aber auch hier gilt Vorsicht.
 
Der KAM-Impuls wurde beim Gehen vor dem Marathon bestimmt. Gemessen wurde nicht die Belastung jedes einzelnen Schrittes während der gesamten 42,195 Kilometer.
 
Die Studie liefert also einen Zusammenhang, keine lückenlose mechanische Erklärung des Marathonlaufs.
 
Und was sagt das über Knieschäden aus?
 
Erstaunlich wenig.
 
Eine Extrusion kann bei degenerativen Meniskusveränderungen und Kniearthrose klinisch bedeutsam sein. Bei erkrankten Knien gelten ausgeprägte und dauerhafte Verlagerungen deshalb durchaus als relevante Befunde.
 
Die Situation eines gesunden Marathonläufers unmittelbar nach dem Rennen ist jedoch eine andere.
 
Hier steigt der Messwert akut und kehrt anschließend wieder auf das Ausgangsniveau zurück.
 
Die Studie hat weder einen neuen Meniskusriss noch eine fortschreitende Arthrose nachgewiesen. Sie hat auch nicht gezeigt, dass diejenigen Läufer mit stärkerer Extrusion später häufiger Knieprobleme entwickelten.
 
Dafür wäre eine langfristige Nachbeobachtung nötig.
 
Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass die klinische Bedeutung ihrer Beobachtung noch ungeklärt ist.
 
Wer aus der Studie die Überschrift „Marathon schädigt den Meniskus“ ableitet, macht aus einem interessanten Befund eine Aussage, die die Daten gerade nicht hergeben.
 
Die alte Angst vor dem Marathon und den Knien
 
Kaum ein Vorurteil hält sich im Laufsport so hartnäckig wie die Vorstellung, dass jeder lange Lauf Kilometer für Kilometer Knorpel und Menisken „abnutzt“.
 
Das klingt intuitiv.
 
Je häufiger zwei Flächen belastet werden, desto schneller müssten sie sich schließlich abreiben.
 
Ein menschliches Knie ist allerdings kein Radlager.
 
Knorpel, Knochen, Muskeln, Sehnen und andere Gewebe sind biologisch aktive Strukturen. Sie reagieren auf Belastung, können sich anpassen und verändern ihre Eigenschaften.
 
Auch frühere bildgebende Untersuchungen haben nach langen Laufbelastungen vorübergehende Veränderungen in Knorpel und Menisken gefunden, ohne daraus automatisch dauerhafte Schäden ableiten zu können. Gleichzeitig zeigen MRT-Untersuchungen bei beschwerdefreien Menschen, dass strukturelle Auffälligkeiten auch vorkommen können, ohne Schmerzen zu verursachen.
 
Genau deshalb ist eine Momentaufnahme unmittelbar nach einem Marathon schwer zu interpretieren.
 
Man sieht, dass etwas passiert.
 
Die entscheidende Frage lautet, ob der Körper anschließend damit umgehen kann.
 
Bei der jetzt untersuchten Meniskusextrusion spricht zumindest der zeitliche Verlauf dafür, dass er das kann.
 
Ultraschall statt MRT
 
Auch die Untersuchungsmethode gehört zur Einordnung.
 
Die Forscher nutzten tragbare Ultraschallgeräte. Das machte es überhaupt erst möglich, 100 Läufer direkt an Marathonveranstaltungen vor und unmittelbar nach dem Rennen zu untersuchen und die Messungen in den folgenden Tagen zu wiederholen.
 
Ultraschall eignet sich durchaus zur Beurteilung einer medialen Meniskusextrusion und wurde dafür bereits in früheren Studien eingesetzt.
 
Eine vollständige Beurteilung des Kniegelenks ersetzt die Methode allerdings nicht.
 
Ein MRT kann andere Strukturen und Veränderungen sichtbar machen, die mit dieser Ultraschallmessung nicht untersucht wurden. Die Studie beantwortet deshalb ganz gezielt die Frage, wie sich die Position des medialen Meniskus verändert.
 
Nicht, was nach einem Marathon in sämtlichen Strukturen des Knies passiert.
 
Auch 100 Läufer haben Grenzen
 
Für eine Studie mit aufwendigen Messungen unmittelbar rund um Marathonveranstaltungen ist die Teilnehmerzahl beachtlich.
 
Trotzdem bleibt die Gruppe eingeschränkt.
 
77 Prozent der Teilnehmer waren Männer. Im Durchschnitt waren sie gut 47 Jahre alt. Jüngere Läufer und vor allem Frauen sind damit weniger stark repräsentiert. Von den ursprünglich 100 Teilnehmern standen für die Nachmessungen 90 zur Verfügung.
 
Die Forscher haben außerdem keine Kontrollgruppe über denselben Zeitraum untersucht, die keinen Marathon absolvierte.
 
Vor allem fehlt die langfristige Perspektive.
 
Wir wissen aus dieser Arbeit, was innerhalb von fünf Tagen passiert.
 
Wir wissen nicht, ob Läufer, die über viele Jahre zahlreiche Marathons absolvieren, langfristig andere Meniskuseigenschaften entwickeln. Ebenso wenig wissen wir, ob eine besonders starke akute Extrusion irgendeine prognostische Bedeutung besitzt.
 
Die Autoren geben keine Interessenkonflikte an.
 
Was bedeutet die Studie für den Tag nach Köln?
 
Zunächst einmal nicht, dass man am Montagmorgen sein Knie vermessen lassen müsste.
 
Und auch nicht, dass sich jeder Finisher wegen seines Meniskus Sorgen machen sollte.
 
Die Arbeit zeigt vielmehr etwas, das bei der Diskussion über Marathonbelastungen leicht verloren geht: Ein Körper sieht am Tag nach 42,195 Kilometern nicht exakt so aus wie am Tag davor.
 
Warum sollte er auch?
 
Muskeln sind erschöpft, Energiespeicher geleert, Gewebe wurde über Stunden belastet. Der neue Befund zeigt, dass auch der Meniskus auf diese Belastung messbar reagiert.
 
Interessant wird die Sache erst durch das, was anschließend passiert.
 
Die Veränderung bleibt nicht bestehen.
 
Tag für Tag nähert sich der Wert wieder dem Ausgangszustand. Ab dem vierten Tag war in dieser Untersuchung im Durchschnitt kein signifikanter Unterschied mehr messbar.
 
Das ist keine Freigabe für den nächsten Tempolauf.
 
Aber es ist ein eindrucksvoller Blick darauf, wie ein Knie mit einer Belastung umgeht, die viele Menschen ihm noch immer grundsätzlich nicht zutrauen.
 
Vielleicht ist Erholung selbst die spannendste Anpassung
 
Im Laufsport sprechen wir gern darüber, was Training während der Belastung mit dem Körper macht.
 
Der eigentliche Anpassungsprozess findet jedoch häufig danach statt.
 
Das gilt für Muskeln. Für Energiespeicher. Für das Herz-Kreislauf-System. Und offenbar lohnt sich derselbe Blick auch auf Strukturen im Knie.
 
Die neue Studie liefert dafür eine seltene Zeitreihe.
 
Vor dem Marathon: 1,14 Millimeter.
 
Direkt danach: 1,57 Millimeter.
 
Drei Tage lang bleibt eine Veränderung nachweisbar.
 
Ab Tag vier liegt der Durchschnitt wieder dort, wo er vor dem Start lag.
 
Wer am Sonntag in Köln 42,195 Kilometer gelaufen ist, muss daraus keine neue Regenerationsformel ableiten.
 
Aber vielleicht verändert die Untersuchung den Blick auf das Knie.
 
Es ist nach einem Marathon nicht unverändert.
 
Es ist auch nicht automatisch beschädigt.
 
Es hat gearbeitet.
 
Und danach beginnt es, sich zu erholen.

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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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