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Zwei Jahre nach seinem letzten großen Erfolg ist Tim Goebel zurück
 
 
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17.01.2005  

 
 

Nach viel Verletzungspech seit dem Gewinn des 60-Meter-Titels bei den Deutschen Meisterschaften 2003 in Leipzig hat sich Sprinter Tim Goebel nun eindrucksvoll zurückgemeldet. Bei den Nordrhein-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am Wochenende in Leverkusen steigerte er sich von 6,81 Sekunden im Vorlauf über 6,77 Sekunden im Zwischenlauf auf 6,74 Sekunden im Finale. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, meinte der 22-Jährige nach dem Zieleinlauf, wo er zuerst seinen linken Spike auszog und ihn vor Erleichterung auf den Boden schleuderte: „Jetzt nehme ich in der Hallensaison alles mit was kommt.“ Für seine Leistung bekam er den Ehrenpreis für die beste Meisterschaftsleistung bei den Männern. Weitspringer Nils Winter, der am Samstag stark über die 60 Meter Hürden gestartet war und als Sieger (7,86 sec) die Spezialisten düpiert hatte, sprintete die 60 Meter flach in 6,98 Sekunden und landete auf dem vierten Platz.

 

Weitere Ehrenpreise für die besten Meisterschaftsleistungen gab es für Nadine Beckel vom ASC Düsseldorf für ihre 17,79 Meter im Kugelstoßen, die zugleich neuen Hallenrekord bedeuteten, für die A-Jugendlichen Daniel Schnelting vom LAZ Rhede (60 Meter: 6,93 sec/200 Meter: 21,56 sec) und Maike Dix (ASV Köln/200 Meter: 24,25 sec) sowie die B-Jugendlichen Karina van den Broek vom Moerser SC, die die 60 Meter in 7,81 Sekunden sprintete, und den Leverkusener Robin Schembera, der über 800 und 1500 Meter in 1:54,69 Minuten bzw. 4:01,48 Minuten gewann.

 

Fleißig Titel sammelte der Leverkusener B-Jugendliche Marvin Reize, der im Stabhochsprung 4,75 Meter übersprang und nur knapp an 4,80 Metern scheiterte. Kurz vorher hatte er noch die Goldmedaille im Weitsprung (6,67 m) gewonnen. Wenige Minuten nach seinem Stabhochsprung-Erfolg stürmte er mit der 4x200-Meter-Staffel in 1:33,27 Minuten ebenfalls aufs oberste Treppchen.

 

Auch über 800 und 1500 Meter der Weiblichen Jugend A belegte Leverkusen die Plätze eins, zwei und drei. Beide Male siegte Annett Horna. Einmal vor Maria Willadsen und Anja Dopatka, das andere Mal vor Anna Chase und Maria Willadsen.

 

Einen glänzenden ersten Start im Trikot des TSV Bayer 04 Leverkusen legten Anne-Kathrin Elbe über 60 Meter Hürden der weiblichen Jugend A (Siegerin in 8,60 sec), Dreispringer Henrik Beerlage in der männlichen Jugend A (Sieger mit 14,36 m) und Diskuswerfer Roman Stoudjesdijk in der männlichen Jugend B (Sieger mit 46,90 m) hin.

 

Auch der A-jugendliche Weitspringer Sebastian Bayer führte sich mit neuer 200-Meter-Bestzeit (22,39 sec) und Platz drei gut ein. Außerdem wurde er 60-Meter-Dritter (7,02 sec). Erfolgreich startete zudem Sprinter Stefan Wieser als Hürden-Zweiter (8,12 sec) in seine Karriere beim TSV Bayer 04.

 

Nicht rund lief es dagegen für Mehrkämpfer Stefan Drews. Der Olympia-19. wurde am Samstag über die Hürden disqualifiziert und blieb in seiner Spezialdisziplin, dem Stabhochsprung, direkt im Anschluss und innerlich noch aufgewühlt ohne gültigen Versuch. 24 Stunden später kam der Zehnkämpfer dann im Kugelstoßen, was nicht zu seinen Paradedisziplinen zählt, auf 12,52 Meter. Sein Mehrkampfkollege Philipp Ibe stieß 14,93 Meter und wurde damit Nordrhein-Meister.

 

Stark verbessert präsentierte sich die letztjährige Deutsche A-Jugendmeisterin im Speerwurf, Linda Stahl. Sie siegte bei den Frauen mit der neuen Bestmarke von 53,94 Metern. Damit steigerte sie ihren Hausrekord um fast vier Meter.

 

Fleißig Titel sammelte der TSV Bayer 04 auch bei den Staffeln. Bei den Männern war das 4x400-Meter-Quartett mit Jeff Steffen, Benjamin Nitze, Sebastian Hess und René Breitenstein siegreich (3:21,73 min), über 4x200 Meter gewannen die Leverkusener Frauen in der Besetzung Kraft, Dieckhöner, Schulz, Oeser in 1:41,71 Minuten. Ebenso erfolgreich war die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen Jugend B (1:42,70 min) sowie die Staffel der männlichen Jugend B (1:33,27 min). Insgesamt blieben 28 Titel beim gastgebenden Verein.





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Autor und Copyright: Christian Klaue

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