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Detlev Ackermann

 
   
 
   
 
 

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Kölner bauen schnellste Marathonstrecke der Welt
 
 
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01.04.2005  

 
 

 
Modell der neuen Streckenführung des Ford Köln-Marathon.  

Wer sich zurzeit durch die Kölner Innenstadt bewegt, wird ständig mit Baustellen  konfrontiert. Große Hinweisschilder klären auf: "Hier werden im Auftrage der Kölner Verkehrsbetriebe die Straßen aufgerissen." Wer letztes Jahr am Ford Köln-Marathon teilnahm, musste feststellen, dass diese Bauarbeiten großen Einfluss auf die Streckenführung nahm. Dass hat Laufen-in-Koeln stutzig gemacht, weshalb wir einmal genauer hinschauten, was da eigentlich gebaut wird.

Nach intensivster Recherche kamen dabei recht erstaunliche Dinge ans Tageslicht, denn mit einer unterirdischen Bahntrasse hatte das alles nix zu tun. Denn in Wirklichkeit steckt der Kölner Verein für Marathon hinter dem Bauvorhaben. Unter dem Deckmantel der KVB wird heimlich an einer neuen Streckenführung gearbeitet, die es wahrlich in sich hat. Ziel ist es nämlich, den Teilnehmern das Gefühl zu geben, dass sie sich ständig abwärts bewegen, obwohl sie sich dennoch in der Waagerechten befinden. Mit anderen Worten, der Läufer fühlt sich in den Zustand versetzt, als würde er einen 42,195km hohen Berg locker ins Tal hinab laufen und zum Schluss wieder oben ankommen. Wie das funktionieren soll, zeigt ein plastisches Modell, dass der Geschäftsführer Harald Rösch eigens dafür anfertigte. Es zeigt ein laufendes Männlein, dass stetig die Treppe hinab läuft, dabei aber tatsächlich nicht wirklich an Höhe verliert.

Laufen-in-Koeln befragte dazu den DLV, ob es denn dabei noch mit rechten Dingen zugeht. Der musste mit ungläubiger Miene zugeben, dass die Kölner alle Normen einhalten. Die Streckenlänge hat sich nicht geändert und an der Summe des Gefälles ebenfalls nicht. Einer Genehmigung steht somit also nichts im Wege.

Wie auch immer das alles funktionieren mag, eines ist sicher: "Der nächste Ford Köln-Marathon wird in Zukunft doppelt so leicht fallen und somit den Spaßfaktor vervielfachen". Schade nur, dass man dann auch doppelt so schnell im Ziel sein wird und nur noch die Hälfte der tollen Stimmung am Straßenrand mitbekommt.





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Dieser Beitrag ist frei erfunden und stellt einen Beitrag zum "1. April" dar.

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