Inhaltsverzeichnis
   
  Startseite
  Intern
  Laufkalender
  Ergebnislisten
  Fotoarchiv
  Lauf-Treffs
  Laufstrecken
  Rund ums Laufen
  Lauf-Reportagen
  Suche ...
 

Kontakt


Detlev Ackermann

 
   
 
 

Frankfurt: Ironman-Sieger Stefan Holzner als Rennpate der Handbiker
 
 
Laufen-in-Koeln >> Marathon und Ultraläufe >> Deutschland >> Frankfurt Marathon >> Artikel

03.08.2004  

 
 

Stefan Holzner aus Bad Reichenhall, zweimaliger Gewinner des Ironman Germany, ist Rennpate des Handbiker-Rennens beim Eurocity Marathon Messe Frankfurt am 31. Oktober. „Stefan ist spätestens nach seinem zweiten Triumph in Frankfurt zum absoluten Sympathieträger im Rhein-Main-Gebiet geworden. Ich bin froh, dass er unserem Ruf gefolgt ist“, sagt Uwe Herrmann. Der querschnittgelähmte Familienvater aus Sulzbach im Taunus organisiert den Wettkampf auf den modifizierten Fahrrädern nun schon im dritten Jahr – sportlich und finanziell mit großem Erfolg. „Wir haben alle Sponsoren des Vorjahres wieder im Boot und neue gewonnen.“ Zu den bisherigen Partnern – der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn, Mainova, Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Lorenz Orga-Systeme – sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Fraport AG sowie der Management- und Technologie-Dienstleister Accenture (Frankfurt) hinzugekommen.

                      

Als Etat für die 42,195 Kilometer langen Rennen der behinderten Frauen und Männer stehen Herrmann mehr als 15.000 Euro zur Verfügung. „Damit sind wir auf der sicheren Seite und können gut planen.“ So werden Streckenrekorde (Frauen: 1:20:23 Stunden / Männer: 1:11:26) mit jeweils 300 Euro honoriert, die Weltrekordprämien belaufen sich auf jeweils 400 Euro. Als Siegprämie im Rahmen der nationalen Rennserie „Handbike-Citymarathon-Trophy“ sind 700 Euro ausgelobt. Ein Topathlet wie der Welt- und Europameister Johann Mayrhofer aus Österreich kann im günstigsten Fall in Frankfurt also 1400 Euro einstreichen. Mayrhofer, der schon fest zugesagt hat für den 31. Oktober, wird nicht der einzige Weltklassefahrer bleiben. Zu den Stammgästen in der Börsen-metropole gehören auch Franz Nietlispach (Schweiz) und der deutsche Handbike-Nationalkader. Nicht zuletzt werden die Frankfurter Organisatoren noch mit den aktuellen Siegern der Paralympics (17. bis 28. September) bezüglich eines Starts verhandeln.

 

Die neue Rennserie „Handbike-Citymarathon-Trophy“, im März von Herrmann und dem mehrmaligen Paralympicssieger Errol Marklein federführend initiiert, hat sich bei den Marathon-Veranstaltungen in Bonn, Hamburg, Düsseldorf und Mannheim in deutlich gestiegenen Teilnehmerzahlen bewährt. „Teilweise waren fast dreimal so viele Teilnehmer wie in den Vorjahren am Start“, sagt Herrmann. Mit ähnlichen Steigerungsraten kalkuliert er auch für die Traditionsveranstaltung in Frankfurt. „Wir werden einen gewaltigen Schritt nach vorne machen. Ich rechne mit insgesamt 60 bis 70 Teilnehmern.“ Unter dem Messeturm wird nach sieben Wettkampfstationen (zuvor stehen noch die Rennen in Köln am 12. September und am 26. September in Berlin an) der Gesamtsieger der „Handbike-Citymarathon-Trophy“ gekürt. Und dies eventuell vom Schirmherrn der Rennserie persönlich. Mit Rolf Aldag, Radprofi in Diensten des T-Mobile Teams, wird Marklein am 20. August beim Radrennen „Hammer City Night“ über dessen Präsenz beim Eurocity Marathon Messe Frankfurt verhandeln. „Der Kontakt zu Rolf war sehr rege in den ver-gangenen Wochen. Mal sehen, ob der Eurocity Marathon Messe Frankfurt in seinen vollen Terminkalender passt“, sagt Marklein.





__________________________________
Autor und Copyright: Quelle: GM-Communikation,


Drucken    Weiterempfehlen    Merken

Nach oben