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Renniere-Staffel träumt vom gemeinsamen Zieleinlauf am Rathaus
 
 
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31.03.2004  

 
 

Beim 4. RheinEnergieMarathon in Bonn geht eine Staffel aus 59 dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Kindern an den Start. Damit will der Verein Renniere e.V. ein Zeichen zur Integration nierenkranker Kinder setzen.

  

Der Startschuss zum Bonn-Marathon am kommenden Sonntag, 4. April 2004, bedeutet nicht nur für mehr als 4.000 ambitionierte Hobbyläufer, Inline-Skater und Rollstuhl-Fahrer eine enorme sportliche Herausforderung. Mit dabei im großen Starterfeld wird auch eine Staffel aus 59 dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Kindern aus ganz Nordrhein-Westfalen sein. Die Staffel-Kids – das jüngste ist fünf Jahre alt – und ihre Betreuer werden die Startnummer 1999 auf ihren T-Shirts tragen. 1999 ist das Gründungsjahr des initiierenden, bundesweit aktiven Vereins Renniere e.V. aus Düsseldorf. In Bonn geht die Staffel bereits das vierte Mal an den Start.

 

Mit der Staffel will die Renniere ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen. Jedes Kind der Staffel läuft eine Distanz von rund 1.000 Metern – kranke Kinder etwas weniger, gesunde dafür mehr – und übergibt dann symbolisch einen Staffelstab. Während des gesamten Laufs werden die Kinder medizinisch betreut durch das Team des mitjoggenden Privatdozenten Dr. Bernd Hoppe, Oberarzt der Kinderdialyse-Station an der Universitätsklinik Köln. Am Ende ihres jeweiligen Laufabschnitts sammeln die Eltern die jungen Athleten ein und bringen sie in die Nähe des Zielbereichs. Rund viereinhalb Stunden nach dem Start werden alle Staffel-Kinder gemeinsam über die Ziellinie am Rathaus laufen. Die Medaillen erhalten sie aus der Hand von Karin Clement, der Gattin des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit.

 

Ein Kinderfest im Renniere-Zelt auf dem Remigiusplatz mit Zauberer und Schminkmaus soll die Wartezeit bis zum Zieleinlauf verkürzen. Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann hat für den Nachmittag (zwischen 15.00 und 17.00 Uhr) ihren Besuch bei der erfolgreichen Marathoni-Staffel zugesagt. Nach Ansicht von Christiane Wicht-Stieber, Geschäftsführerin der Renniere, kann der gemeinsame Zieleinlauf einen Motivationsschub bewirken: „Manche der dialysepflichtigen und transplantierten Staffelkinder erfahren auf diese Weise zum ersten Mal, dass sie zu ähnlichen oder gar gleichen körperlichen Leistungen fähig sind wie ihre gesunden Altersgenossen. Und das spornt sie ungemein an.“

 

Ziel der Renniere ist es, dialysepflichtigen Kindern das Leben mit der Blutwäsche so "normal" wie möglich zu machen. Das bedeutet vor allem den Schrecken und die Eintönigkeit der Dialyse zu mildern, indem die Behandlungsräumlichkeiten ansprechend und kindgerecht ausgestattet werden – beispielsweise durch die Anschaffung von Computern mit Lernspielen und Internetzugang, aber auch von Malbüchern und klassischen Spielen.





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Autor und Copyright: Pressemitteilung des Renniere-e.V.,

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