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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Bonn Marathon: Traum vom gemeinsamen Zieleinlauf am Rathaus
 
 
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03.04.2003  

 
 

Beim 3. RheinEnergie Marathon in Bonn geht eine Staffel aus 65 dialysepflichtigen, transplantierten und gesunden Kindern an den Start. Damit will der Düsseldorfer Verein Renniere e.V. ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen.


Wenn am kommenden Sonntag, 5. April 2003 um 9.45 Uhr der Startschuss zum 3. Bonner RheinEnergie Marathon fällt, beginnt nicht nur für Tausende von ambitionierten Hobbyläufern und Inline-Skatern eine enorme sportliche Herausforderung. Mit dabei im großen Feld wird auch eine Staffel aus 65 dialysepflichtigen, transplantierten und gesunden Kindern aus ganz Nordrhein-Westfalen sein, alle im Alter zwischen 3 und 18 Jahren.
 
Mit der Staffel will der Düsseldorfer Verein Renniere e.V. ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen. Jedes Kind der Staffel läuft eine Distanz von rund 1.000 Metern – kranke Kinder etwas weniger, gesunde dafür mehr – und übergibt dann symbolisch einen Staffelstab. Während des gesamten Laufs werden die Kinder medizinisch betreut durch das Team von Privatdozent Dr. Bernd Hoppe, Oberarzt der Kinderdialyse-Station an der Universitätsklinik Köln. Am Ende ihres jeweiligen Laufabschnitts sammeln die Eltern oder ein Betreuer die jungen Athleten ein und bringen sie in den Zielbereich.
 
Am Rathaus werden alle Staffelkinder rund viereinhalb Stunden nach dem Start gemeinsam über die Ziellinie laufen. Jochen Dieckmann, NRW-Finanzminister und Ehemann der Bonner Oberbürgermeisterin, überreicht den Kindern dann ihre Medallien. Bis dahin verkürzen im Renniere-Zelt auf dem Remigius-Platz Schminkmaus Ute sowie Zauberer Castello die Wartezeit. Bärbel Dieckmann hat für den Nachmittag ihren Besuch bei der erfolgreichen Marathoni-Staffel zugesagt.
 
Christiane Wicht-Stieber, Geschäftsführerin der Renniere, weiß aus der Erfahrung der letzten Jahre, dass der gemeinsame Zieleinlauf einen Motivationsschub bewirkt: „Manche der dialysepflichtigen und transplantierten Staffelkinder erfahren auf diese Weise zum ersten Mal, dass sie zu ähnlichen oder gar gleichen körperlichen Leistungen fähig sind wie ihre gesunden Altersgenossen. Und das spornt sie ungemein an.“
 
Ziel der Renniere ist es, dialysepflichtigen Kindern das Leben mit der Blutwäsche so "normal" wie möglich zu machen. Das bedeutet vor allem den Schrecken und die Eintönigkeit der Dialyse zu mildern, indem die Behandlungsräumlichkeiten ansprechend und kindgerecht ausgestattet werden – beispielsweise durch die Anschaffung von Computern mit Lernspielen und Internetzugang sowie von Malbüchern oder klassischen Spielen.





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Autor und Copyright: Pressemeldung der Renniere e.V., Düsseldorf

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