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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Renniere-Staffel träumt vom gemeinsamen Zieleinlauf am Rhein
 
 
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30.04.2003  

 
 

Rhein-Marathon Düsseldorf:
Renniere-Staffel träumt vom gemeinsamen Zieleinlauf am Rhein

Beim Comeback des Düsseldorfer Rhein-Marathons geht eine Staffel aus 53 dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Kindern an den Start. Damit will der Düsseldorfer Verein
Renniere e.V. ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen.
 


2 Vertreter der Renniere-Staffel. Mit der Startnummer 1999 (dem Gründerjahr des Vereins) wollen sie gemeinsam am Rhein ins Ziel laufen.

Wenn am Sonntag, 4. Mai 2003, um 11.00 Uhr der Startschuss zum ersten Düsseldorfer Rhein-Marathon seit 1961 fällt, beginnt nicht nur für mehr als 8.000 ambitionierte Hobbyläufer, Inline-Skater und Rollstuhl-Fahrer eine enorme sportliche Herausforderung. Mit dabei im großen Feld wird auch eine Staffel aus 53 dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Kindern aus ganz Nordrhein-Westfalen sein, alle im Alter zwischen 4 und 18 Jahren. Die Staffel-Kids und ihre Betreuer werden die Startnummer 1999 auf ihren T-Shirts tragen. In diesem Jahr wurde der initiierende Verein Renniere e.V. in Düsseldorf-Kaiserswerth gegründet.

Mit der Staffel will die
Renniere ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen. Jedes Kind der Staffel läuft eine Distanz von rund 1.000 Metern - kranke Kinder etwas weniger, gesunde dafür mehr - und übergibt dann symbolisch einen Staffelstab. Während des gesamten Laufs werden die Kinder medizinisch betreut durch das Team von Privatdozent Dr. Bernd Hoppe, Oberarzt der Kinderdialyse-Station an der Universitätsklinik Köln. Am Ende ihres jeweiligen Laufabschnitts sammeln die Eltern die jungen Athleten ein und bringen sie in die Nähe des Zielbereichs. In Düsseldorf schickt die Renniere bereits zum fünften Mal eine Staffel auf die Strecke. Zuvor gab es Starts in Duisburg und in Bonn.

Rund vier Stunden nach dem Start werden alle Staffel-Kinder auf der Rheinpromenade gemeinsam über die Ziellinie laufen. Bis dahin verkürzen im
Renniere-Zelt auf dem Rathaus-Ufer Schminkmaus Ute sowie Zauberer Stevamino die Wartezeit. Oberbürgermeister Joachim Erwin hat für den Nachmittag seinen Besuch bei der erfolgreichen Marathoni-Staffel angekündigt.

Christiane Wicht-Stieber, Geschäftsführerin der
Renniere, weiß aus der Erfahrung der letzten Jahre, dass der gemeinsame Zieleinlauf einen Motivationsschub bewirkt: „Manche der dialysepflichtigen und transplantierten Staffelkinder erfahren auf diese Weise zum ersten Mal, dass sie zu ähnlichen oder gar gleichen körperlichen Leistungen fähig sind wie ihre gesunden Altersgenossen. Und das spornt sie ungemein an."

Ziel der
Renniere ist es, dialysepflichtigen Kindern das Leben mit der Blutwäsche so "normal" wie möglich zu machen. Das bedeutet vor allem den Schrecken und die Eintönigkeit der Dialyse zu mildern, indem die Behandlungsräumlichkeiten ansprechend und kindgerecht ausgestattet werden - beispielsweise durch die Anschaffung von Computern mit Lernspielen und Internetzugang sowie von Malbüchern oder klassischen Spielen.





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Autor und Copyright: Pressemeldung der Renniere e.V., Düsseldorf
Foto: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln

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